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In der südafghanischen Unruheregion Helmand haben die internationalen und die afghanischen Streitkräfte ein seltenes Abkommen mit den Stammesältesten einer Ortschaft geschlossen.
US-Diplomaten und die afghanische Führung haben laut von Wikileaks veröffentlichten Geheimdokumenten den britischen Soldaten vorgeworfen, bei ihrem Einsatz in der gefährlichen südafghanischen Provinz Helmand versagt zu haben.
Schwerer Zwischenfall: Bei einem Natoangriff in der afghanischen Provinz Helmand sollen 14 Zivilisten getötet worden sein ? darunter auch zwölf Kinder.
Marc Lindemann begleitet für stern.de US Marines beim Einsatz in Afghanistan. Trotz Stolz und Pathos: Eine Kampfmaschine lernt er nicht kennen, sondern ist voll des Lobes.
Alltag in der Hölle: Autor Marc Lindemann begleitet US-Marines bei ihrem Einsatz im Taliban-Land. Und auch die haben Ärger mit afghanischen Soldaten. Wenn der Partner zum Problem wird.
Der Angriff auf die Bundeswehr hat wieder gezeigt: Der Einsatz in Afghanistan ist die Hölle. Der Autor und Ex-Soldat Marc Lindemann begleitet US Marines bei ihrem Einsatz im Taliban-Land.
Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitag: In der Provinz Helmand, in der Isaf-Soldaten gegen die Taliban kämpfen, schlug eine Rakete in einem Dorf ein. Wie Kabul jetzt bestätigte, starben dabei bis zu 45 Zivilisten. Unklar ist, wer die Rakete abfeuerte.
Überschattet vom Tod von Zivilisten wird die Nato-Offensive in Afghanistan fortgesetzt. Die Operation "Muschtarak" soll Taliban und Drogenbaronen in der Provinz Helmand den Garaus machen. Da passt es nicht ins Konzept, dass ob der zivilen Opfer der Oberbefehlshaber zu Kreuze kriechen muss.
Die Sicherheitslage in Afghanistan wird immer prekärer. Allein in der ersten Juni-Woche gab es mehr als 400 Angriffe von Aufständischen. Jetzt schlagen die USA zurück: 4000 Marines und 650 einheimische Soldaten gehen seit dem frühen Morgen gegen die Taliban vor. Die Operation soll sich von vorherigen Offensiven unterscheiden.
Es ist das bisher blutigste Jahr in Afghanistan. Wüste, Staub und eine Affenhitze: Seit Monaten haben sich US-Marines in der südafghanischen Provinz Helmand festgebissen. Für die Soldaten bedeutet das ein Leben zwischen höchster Anspannung und quälender Warterei - eine gefährliche Mischung.
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