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Bei der Präsidentschaftswahl in Afghanistan hat Amtsinhaber Hamid Karsai auch nach Abzug gefälschter Stimmen einen Vorsprung von fast 20 Prozentpunkten vor seinem Herausforderer Abdullah Abdullah.
Stiller Abtritt: Rund vier Monate nach der Wahl am Hindukusch hat der UN-Sonderbeauftragte für Afghanistan angekündigt, sein Amt im März zur Verfügung zu stellen. Sein Stellvertreter hatte Eide vorgeworfen, den massiven Wahlbetrug zu verharmlosen.
In seiner Antrittsrede für eine zweite fünfjährige Amtszeit hat der umstrittene afghanische Präsident Hamid Karsai eine Loja Dschirga zur Versöhnung mit den Taliban angekündigt. Die Große Ratsversammlung solle dazu dienen, Afghanistan nach 30 Jahren Krieg Frieden zu bringen.
US-Präsident Barack Obama will den Afghanistan-Krieg während seiner Zeit im Weißen Haus beenden. "Ich würde es vorziehen, nichts dem nächsten Präsidenten zu hinterlassen", sagte Obama, der den Afghanistan-Konflikt von seinem Vorgänger George W. Bush "geerbt" hat, am Mittwoch in einem Interview des Senders CNN.
Drei Monate nach der von Betrug überschatteten Wahl in Afghanistan wird der bisherige Präsident Hamid Karsai an diesem Donnerstag für eine weitere fünfjährige Amtszeit vereidigt. Aus Angst vor Anschlägen der Taliban wurden die Sicherheitsvorkehrungen vor der feierlichen Zeremonie im Palast in Kabul dramatisch verschärft.
Knapp eine Woche vor der geplanten Stichwahl in Afghanistan hat Herausforderer Abdullah Abdullah seinen Boykott der Abstimmung angekündigt. Doch selbst wenn Hamid Karsai nun gewinnt, ist sein Image beschädigt und die Taliban profitieren.
Nach Präsident Hamid Karsai hat sich auch dessen Herausforderer in der kommenden Stichwahl, Abdullah Abdullah, gegen eine Koalitionsregierung in Afghanistan ausgesprochen. Mit einer Regierung der Nationalen Einheit hätte die für den 7. November angekündigte zweite Wahlrunde zwischen Karsai und Abdullah vermieden werden können.
Der Betrug war zu offensichtlich: Afghanistans Präsident Hamid Karsai muss sich nun doch einer Stichwahl stellen. Zuvor hatte eine Wahlkommission ein Drittel der Stimmen für ihn für ungültig erklärt.
Afghanistans Präsident Hamid Karsai kommt kaum noch um eine Stichwahl herum. Nachdem die Beschwerdekommission Hunderttausende seiner Stimmen gestrichen hat, haben US-Außenministerin Hillary Clinton und UN-Generalssekretär Ban Ki Moon Karsai ins Gebet genommen. Der Präsident kündigte daraufhin eine Erklärung an.
Für Amtsinhaber Hamid Karsai könnten die Präsidentschaftswahlen in Afghanistan doch noch in eine Verlängerung gehen. Eine von den Vereinten Nationen unterstützte Beschwerdekommission hat nachträglich hunderttausende seiner Stimmen gestrichen. Damit kommt es nun wohl doch zu einer Stichwahl mit Herausforderer Abdullah Abdullah.
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