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Das Nahost-Quartett aus UNO, EU, USA und Russland hat an alle betroffenen Regierungen appelliert, die Schiffe der geplanten Gaza-Hilfsflotte aufzuhalten.
Harsche Reaktionen auf Israels tödliche See-Attacke: Zahlreiche europäische Länder, die EU und die UN haben den Angriff einer Eliteeinheit auf einen Hilfskonvoi für Gaza verurteilt. Israel machte dagegen die Organisatoren des Konvois für die Gewalt verantwortlich.
Israel wollte die Gaza-"Solidaritätsflotte" stoppen - und richtete dabei ein Blutbad an. Mindestens neun Menschen starben. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan spricht von Staatsterrorismus, Israel dagegen weist alle Schuld von sich. US-Präsident Barack Obama will den Fall offenbar genau prüfen.
In den Straßen von Halifax hängen Flaggen der "Titanic"-Reederei White Star Line.
Die Türkei hat den Ton gegenüber Israel weiter verschärft.
Die Passagiere gerieten in Panik, als gegen Mitternacht eine Explosion die "Lisco Gloria" in Brand setzte. Drei Menschen wurden schwer verletzt, Kinder atmeten Rauchgas ein. Nun könnte das Schiff kentern.
Die internationale Kritik hat Wirkung gezeigt: Israel lockert die seit drei Jahren bestehende Blockade des Gazastreifens. Die Einfuhr bestimmter Güter soll erleichtert werden. Eine Warnung ging an den Iran und den Libanon.
Durch die gewaltsame Aktion gegen den Hilfsschiffe für den Gazastreifen hat sich Israel selbst unter Druck gebracht. Die Türkei und die UN fordern eine unabhängige Untersuchung des Vorfalls, bei dem neun Menschen starben. Ägypten will die Blockade des Gazastreifens aufbrechen und einen Grenzübergang dauerhaft öffnen.
Die heftigste Attacke kam aus der Türkei: "Mord im Auftrag des Staates", nannte Außeniminster Davutoglu bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates den Angriff Israels auf die Gaza-Hilfsflotte. Israel versucht derweil, die weltweiten Wogen der Entrüstung zu glätten.
Seit zwei Tagen treibt das kanadische U-Boot "Chicoutimi" vor der Küste Irlands herum, nun gibt es einen ersten Toten. Die Unfallursache könnte sich zu einem handfesten Skandal entwickeln.
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