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Bislang behauptet die iranische Regierung stets, die Nukleartechnik nur zu zivilen Zwecken zu nutzen. Laut eines Zeitungsberichtes ist das eine Lüge. Demnach hat Teheran dank der Hilfe eines früheren Sowjet-Forschers den Bauplan für einen Atomsprengkopf entwickelt.
Vermutlich ist kein Geheimdienst so gut über das Atomprogramm des Iran informiert wie der Bundesnachrichtendienst. Die BND-Experten haben keinen Zweifel daran, dass die Führung in Teheran praktisch bereits im Besitz der Bombe ist. Die iranischen Ingenieure arbeiten nun fieberhaft an den Raketen dazu - mithilfe deutscher Firmen.
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) verfolgt das iranische Atomprogramm weiter mit Beunruhigung.
Offiziell gibt sich Teheran im Atomstreit zwar verhandlungsbereit. Einem Team von IAEA-Inspektoren wurde nun jedoch der Zugang zu einer verdächtigen Militäranlage verweigert. Die Internationale Atomenergiebehörde zeigt sich enttäuscht von der Mission ihrer Beobachter.
Der Iran kann nach Ansicht von Frankreichs Außenminister Alain Juppé bei der nächsten Mission der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sein ernsthaftes Interesse an Atomgesprächen demonstrieren.
Pierre Goldschmidt, früher bei der Atomenergiebehörde in Wien, hat über Jahre die Entwicklung des iranischen Nuklearprogramms verfolgt. Mit stern.de sprach er über Drohgebärden, Sanktionen und viele Zweifel.
Iran hat offenbar sein Atomprogramm nicht ausgesetzt, wie es der EU versprochen war. Ein Bericht schürt den Verdacht, dass Teheran an der Bombe arbeitet. Die USA wollen den Fall nun vor dem Uno-Sicherheitsrat verhandeln.
Trotz intensiver Suche haben die USA auch mehr als ein halbes Jahr nach dem Sturz Saddam Husseins bislang keine Massenvernichtungswaffen in Irak entdeckt. Die Suche sei aber noch nicht abgeschlossen, sagte der Waffenexperte David Kay vor dem US-Kongress
Die Internationale Atomenergiebehörde in Wien hat beschlossen, den Streit um das iranische Atomprogramm vor dem Weltsicherheitsrat zu verhandeln. Der Iran kündigte im Gegenzug an, die Urananreicherung in vollem Umfang wieder aufzunehmen.
Der Iran bleibt hart. Um das Atomprogramm des Landes fortzuführen, erwägen die Mullahs, aus dem Atomwaffensperrvertrag auszusteigen. Der stern hat mit dem iranischen Atomphysiker Ali Asghar Soltanieh über die Gründe gesprochen.
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