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Seinen großen politischen Lebenstraum konnte er nicht mehr verwirklicht sehen: Kurz vor Beginn der heißen Phase in den Verhandlungen über die staatliche Zukunft der südserbischen Unruheprovinz Kosovo, starb ihr Präsident Ibrahim Rugova.
Der Präsident der serbischen Unruheregion Kosovo, Ibrahim Rugova, ist am Samstag im Alter von 61 Jahren gestorben. Rugova war im vergangenem August an Lungenkrebs erkrankt.
Der frühere Anführer der albanischen Untergrundarmee UCK, Hashim Thaci, hat seine Demokratische Partei Kosovos zum Sieger in der abtrünnigen südserbischen Provinz erklärt. Erste offizielle Ergebnisse werden am Montag erwartet. Nach dem 10. Dezember will Thaci die Unabhängigkeit ausrufen.
Der Balkan war schon auf den Hinterhof der internationalen Politik geraten. Die erneute Eskalation der Gewalt im Kosovo erinnert daran, dass eine Lösung des ethnischen Konflikts in der von Belgrad abtrünnigen Provinz weit entfernt ist.
Wenn im Kosovo ein neues Parlament gewählt wird, geht es nicht nur um 120 Mandate in Pristina. Es geht vor allem um die ungeklärte Zukunft der Provinz. Viele Serben sind zum Boykott der Wahl entschlossen.
Der Präsident der abtrünnigen südserbischen Provinz Kosovo, Ibrahim Rugova, hat nach inoffiziellen Angaben die Parlamentswahl klar gewonnen. Unzufrieden mit dem Wahlverlauf zeigt sich die serbische Minderheit.
Es ist der größte Pilgeransturm, den Rom je erlebt hat: Hunderttausende Gläubige aus aller Welt warten in kilometerlangen Schlangen darauf, im Petersdom von dem verstorbenen Johannes Paul II. Abschied nehmen zu können.
Der im Petersdom aufgebahrte Papst Johannes Paul II. löste die größte Pilgerbewegung der Neuzeit aus. Zum Nachteil der Römer: Vor Restaurants und Cafés bilden sich lange Warteschlangen, der Verkehr steht vor dem Infarkt.
Nur selten haben Trauerfeiern so viele Menschen angezogen wie jetzt zum Tod des Papstes. An der Beisetzung in Rom nehmen auch rund 200 gekrönte Häupter, Staats- und Regierungschefs teil. Ein Überblick.
Im Kosovo wächst nach dem plötzlichen Tod von Präsident Ibrahim Rugova die Angst um die politische Zukunft: So wurde der Beginn der Unabhängigkeits-Verhandlungen erst einmal auf Anfang Februar verschoben.
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Ibrahim Rugova war von März 2002 bis zu seinem Tod Präsident des Kosovo. Er galt im Westen als Symbolfigur des gewaltfreien Kampfes der Kosovaren um die Unabhängigkeit ihres Landes.
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