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Bewegung im zähen und langwierigen Streit um das Atomprogramm des Iran: Die Regierung in Teheran hat nun eingewilligt, das eigene Uran im Ausland anreichern zu lassen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Iran nicht an einer Atombombe arbeiten kann.
Im Atomstreit mit dem Westen will Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad seinen Worten rasch Taten folgen lassen. Bereits am Dienstag will das Land damit beginnen, Uran auf 20 Prozent anzureichern. Die Zeit für "Spielchen" sei vorbei.
Der Iran hat die Katze aus dem Sack gelassen: In einem Brief an die internationale Atombehörde bestätigt Teheran den Bau einer zweiten Anlage zur Urananreicherung - angeblich zu rein zivilen Zwecken. Auf dem G20-Gipfel in Pitsburgh sorgte die Nachricht für Beunruhigung.
Die Internationale Atombehörde IAEA hat Yukiya Amano einstimmmig zu ihrem Chef gewählt. Der Nachfolger von Friedensnobelpreisträger Mohammed el Baradei will mehr sein "als nur ein Nuklear-Wachhund".
Nach dem Rücktritt des oppositionsnahen Atom-Chefs Gholamresa Aghasadeh hat Irans Regierung jetzt einen Nachfolger gefunden. Die Internationale Atombehörde ist mit der Wahl zufrieden: Ali Akbar Salehi gilt als zurückhaltend und gesprächsbereit.
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