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Der Kommandeur der internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF, US-General David Petraeus, hat Zweifel am Zeitplan der NATO für einen Abzug aus Afghanistan geäußert.
Die Bundeswehr ist für viele Freiwillige offenbar nicht attraktiv genug. Mehr als ein Viertel von ihnen bricht den Dienst in der Truppe vorzeitig ab. Verteidigungsminister Thomas de Mazière, gerade auf Truppenbesuch in Afghanistan, sieht dennoch keine Rekrutierungsschwierigkeiten.
Die Grünen haben Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zum Abzug der Bundeswehr-Tornados aus Afghanistan aufgefordert.
Seit Januar 2002 beteiligt sich die Bundeswehr am Einsatz der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF in der Hauptstadt Kabul. Dabei haben sich schon mehrere schwere Zwischenfälle ereignet.
Die Staatsanwaltschaft Dresden will das Ermittlungen wegen des Luftangriffs in Afghanistan an die Bundesanwaltschaft loswerden. Die soll prüfen, ob bei dem Luftschlag auf die Tanklaster das Völkerrecht verletzt worden ist. Doch die obersten Ermittler zieren sich.
Kurswechsel in Afghanistan: Isaf-Kommandeur Stanley McChrystal hat seine Soldaten aufgefordert, ihr Denken und Handeln zu ändern. Die Truppe solle sich künftig mehr um das Wohl der Bevölkerung kümmern als um die Jagd auf Militante.
Soldaten verzweifelt gesucht: Um wirksam die Taliban in Afghanistan bekämpfen zu können, will die Nato die Schutztruppe Isaf um 20.000 Soldaten verstärken. Doch die sind nicht so einfach aufzutreiben - "wir haben noch einige Lücken in der Planung", so Nato-Oberkommandeur Bantz J. Craddock.
Weil die Arbeit der Truppe immer gefährlicher wird, laufen der Bundeswehr zahlreiche Bewerber und Führungskräfte davon. Im Vergleich zum Vorjahr meldeten sich 60 Prozent weniger Freiwillige, und auch die Piloten des Heeres zieht es scharenweise weg. Die Bundeswehr hat die Zahl dementiert.
Ein deutscher Soldat ist bei einem Anschlag in Afghanistan getötet worden. Der Hauptfeldwebel hatte eine Patrouille angeführt, als sein Wagen in eine Sprengfalle fuhr. Afghanische Behörden machen die Taliban für den Anschlag verantwortlich.
Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) treibt die Planungen für eine Ausdehnung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistans voran. Aber nicht nur in der Opposition wächst die Kritik an den Plänen, auch der Grünen-Politiker Christian Ströbele ist dagegen.
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