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29. Juli 2005, 15:45 Uhr

25 Menschen sterben bei Selbstmordanschlag

Wer sich im Irak zum Polizisten oder Soldaten ausbilden lässt, lebt gefährlich. In der nordirakischen Stadt Rabia hat sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt - mitten in einer Gruppe von Armee-Rekruten.

Die noch im Aufbau befindlichen Streitkräfte des Irak geraten zunehmend in das Visier von Terroristen© DPA

Ein Selbstmordattentäter hat vor einem Rekrutierungszentrum der irakischen Streitkräfte mindestens 25 Menschen mit in den Tod gerissen. Bei dem Anschlag vor einem Verwaltungsgebäude in Rabia im Umland von Mossul nahe der syrischen Grenze wurden nach Polizeiangaben weitere 35 Menschen verletzt. Mehr Details wurden zunächst nicht bekannt.

Irakische Anwärter für den Polizei- und Militärdienst geraten seit Monaten vermehrt ins Visier der Aufständischen in dem Golfstaat. Die Rebellen werfen den jungen Männern und Frauen Kollaboration mit der Regierung und den USA vor. In Mossul und der Region westlich der Stadt sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Anschläge verübt worden. Die meisten von ihnen gehen auf das Konto des irakischen Arms der Extremistengruppe Al-Kaida. Die USA vermuten, dass viele Kämpfer von Syrien in den Irak einsickern, um die Aufständischen zu unterstützen.

Reuters/AP
 
 
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