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Nach dem Truppenabzug aus dem Irak planen die USA nach Presseinformationen, ihre militärische Präsenz in der Golfregion zu verstärken.
Keine Fanfaren, kein Rummel: Nach sieben Jahren haben die US-Kampftruppen den Irak verlassen. Jetzt wird Bilanz gezogen und manche fragen sich: War die "Operation Freiheit" am Ende doch ein Erfolg?
US-Verteidigungsminister Robert Gates hat vor "Problemen" im Irak gewarnt, sollten die US-Streitkräfte wie geplant Ende 2011 abziehen.
Er dauerte sieben Jahre, kostete 4400 US-Soldaten das Leben und den amerikanischen Steuerzahler eine Billion Dollar. Jetzt geht der Krieg der USA im Irak zu Ende. Die letzte große Kampfeinheit hat das Land verlassen.
Barack Obama mutiert immer mehr zum Wendehals. Schon mehrere Überzeugungen hat er zuletzt korrigiert, nun ändert er noch seinen Zeitplan für den angekündigten US-Abzug aus dem Irak. Ein gefundenes Fressen für die Republikaner.
Das von den Demokraten beherrschte Repräsentantenhaus hat für den Beginn des Abzugs aus dem Irak innerhalb von 120 Tagen gestimmt. Der Beschluss fiel trotz einer Vetodrohung des Präsidenten.
Der US-Senat hat den amerikanischen Präsidenten Bush aufgefordert, die amerikanischen Truppen bis März 2008 aus dem Irak abzuziehen. Nur dann soll ein weiteres Kriegsbudget gebilligt werden.
Die US-Demokraten haben bei der Etat-Frage zur Finanzierung des Irak-Einsatzes nachgegeben. An ihrer Bedingung, die Gruppen bis Oktober aus dem Irak abzuziehen konnten sie nicht festhalten. Allerdings haben sie innenpolitisch Fortschritte erzielt.
Der US-Senat hat wie zuvor das Repräsentantenhaus für den Beginn eines Truppenrückzugs aus dem Irak am 1. Oktober gestimmt. Präsident George W. Bush kündigte an, ein Veto einzulegen.
Hillary Clinton hat angekündigt, als US-Präsidentin als erste Maßnahme die amerikanischen Truppen aus dem Irak abzuziehen. Die Präsidentschaftsbewerberin verteidigte aber ihre Stimme für den Krieg während einer sehr lebendigen TV-Debatte. Alle demokratischen Kandidaten attackierten US-Präsident Bush heftig.
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