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Deutschland wird einem Krieg gegen Irak im UN-Sicherheitsrat nicht zustimmen. Bundeskanzler Gerhard Schröder legte sich am Dienstagabend bei einer SPD-Wahlkampfveranstaltung in Goslar erstmals öffentlich auf diese Haltung fest.
Nur eine kleine Minderheit im Sicherheitsrat unterstützt die US-Haltung und somit den entwurf einer zweiten UN-Resolution. Unterdessen erklärte Saddam Hussein "Irak will keinen Krieg" - aber nicht um jeden Preis.
Die NATO hat sich nach tagelangem Tauziehen auf Vorbereitungen für eine militärische Unterstützung der Türkei im Irak-Konflikt geeinigt. Die Maßnahmen dienten einzig der Verteidigung und legten keine weiteren militärischen Entscheidungen fest, betonten die NATO-Staaten in ihrem Beschluss in der Nacht zum Montag.
Die NATO setzt heute ihre Suche nach einem Ausweg aus ihrer schweren Krise im Irak-Konflikt fort. Unterdessen hat eine angebliche Tonband-Botschaft von Osama bin Laden, der darin die Moslems in aller Welt zum Kampf für das irakische Volk aufruft, für Aufsehen gesorgt.
Im Streit um den Irak-Konflikt haben sich die Gräben zwischen Deutschland und den USA bei der Münchner Sicherheitskonferenz noch vertieft. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und Außenminister Joschka Fischer prallten unversöhnlich aufeinander.
Im Irak-Konflikt setzen die USA ihren massiven Truppenaufmarsch in der Golfregion fort und haben Regierungskreisen zufolge am Freitag die Entsendung von 35.000 weiteren Soldaten angeordnet.
Das Repräsentantenhaus der USA benennt seine "French Fries" in "Freedom Fries" um. Der Grund: Protest gegen die ablehnende Haltung Frankreichs im Irak-Konflikt.
Die Uhr tickt: Entweder es gibt doch noch eine neue UN-Resolution des Sicherheitsrates oder es gibt Krieg - dann eben ohne Legitimation durch die UNO. Bush fordert von der Welt, im Irak-Konflikt Farbe zu bekennen.
Die Rede von George W. Bush hat weltweit geteilte Reaktionen hervorgerufen. Während der US-Kongress gespalten ist, verurteilte Frankreichs Präsident Chirac das Ultimatum an Saddam Hussein scharf.
Außenminister Fischer strebt nach dem für Ende Januar erwarteten Bericht einen weiteren Report der UN-Waffeninspekteure im Irak an, um Zeit für weitere Verhandlungen zu gewinnen. Berlin stimmte seine Position mit Frankreich ab.
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