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Die US-Regierung spricht von "alten Nachrichten", der Fernsehsender al Dschasira von einer Enthüllung. Aus bisher geheimen Militärdaten zum Irak-Krieg geht angeblich hervor, dass an US-Checkpoints hunderte irakische Zivilisten starben. Die Internetplattform Wikileaks will die Dokumente schon bald ins Netz stellen.
Die auf Enthüllungen spezialisierte Internetplattform Wikileaks wird einem Medienbericht zufolge in Kürze zahlreiche geheime US-Dokumente zum Irak-Krieg veröffentlichen.
Der frühere britische Premierminister Tony Blair ist am Freitag zum zweiten Mal vor dem Untersuchungsausschuss zur britischen Beteiligung am Irak-Krieg erschienen.
Rot-Grün unter Schröder, der Beginn des Afghanistankrieges, das Nein zum Irakkrieg: Joschka Fischer hat viel erlebt. In seinem neuen Buch erzählt der ehemalige Außenminister davon. An politischem Know-How hat der Diplomat nichts eingebüßt - er will noch immer viel bewegen.
Mit der Aussage des ehemaligen britischen Außenministers Jack Straw sind am Mittwoch die öffentlichen Anhörungen vor dem Untersuchungsausschuss zum Irak-Krieg in London zu Ende gegangen.
Nichts hat die britische Nation so gespalten wie der Irak-Krieg. Sechs Jahre nach dem Sturz von Saddam Hussein beginnt nun die erste umfassende, öffentliche Untersuchung zu den Entscheidungen, die zur größten außenpolitischen Katastrophe der Blair-Regierung führte.
Fast 400.000 geheime Militärberichte zum Irak-Krieg hat Wikileaks ins Internet gestellt. Initiator Julian Assange sieht klare Beweise für Kriegsverbrechen. Die USA schäumen vor Wut und spielen alles herunter.
Nervosität im Pentagon: Nachdem die Internet-Plattform WikiLeaks erneut die Veröffentlichung geheimer US-Kriegsdokumente angekündigt hat, hat die US-Regierung die Medien dazu aufgerufen, WikiLeaks zu boykottieren. Unterdessen lehnte Schweden eine Aufenthaltserlaubnis für Wikileaks-Gründer Asange ab.
Nach Ex-Außenminister Joschka Fischer hat auch dessen Nachfolger Frank-Walter Steinmeier alle Behauptungen einer verdeckten Kriegsbeteiligung Deutschlands im Irak zurückgewiesen. Bei seinem ersten Auftritt vor dem BND-Ausschuss als SPD-Kanzlerkandidat sprach er von "aberwitzigen Vorwürfen".
4400 gefallene Soldaten, 32.000 Verwundete, das eigene Land wirtschaftlich geschwächt: US-Präsident Barrack Obama hat den Irak-Krieg offiziell für beendet erklärt - und eine bittere Bilanz gezogen.
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