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4400 gefallene Soldaten, 32.000 Verwundete, das eigene Land wirtschaftlich geschwächt: US-Präsident Barrack Obama hat den Irak-Krieg offiziell für beendet erklärt - und eine bittere Bilanz gezogen.
José Manuel Barrosos Job ist schwierig. Trotzdem dankt ihm niemand, dass er ihn dennoch ausfüllt. Nun stimmt das EU-Parlament über eine zweite Amtszeit als Kommissionspräsident ab. Mangels Alternativen wird er wohl wiedergewählt. Porträt eines Buhmanns.
Entspannt, humorig und stolz hat US-Präsident George W. Bush von den Journalisten im Weißen Haus Abschied genommen. Zwar wurde die letzte Pressekonferenz seiner achtjährigen Amtszeit immer wieder von Lachen und ironischen Anspielungen unterbrochen, doch hatte der scheidende Bush auch ein ernstes Anliegen.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier nannte es ein "vergiftetes Lob". Wertvolle Informationen sollen deutsche Agenten während des Irak-Kriegs geliefert haben, so ein früherer US-General. Steinmeier, damals für die Kontrolle des BND zuständig, bestreitet dies vehement. Und sein Vorgänger Joschka Fischer tut eh, als ginge ihn das alles nichts an.
Die Wahl des 44. US-Präsidenten war eine historische Wahl. Mit Barack Obama wird erstmals ein Afro-Amerikaner das mächtigste Amt der Welt bekleiden. Zudem haben sich seit dem Zweiten Weltkrieg nie mehr Amerikaner an der Wahl beteiligt als diesmal. Unter den Erstwählern stimmten rund 70 Prozent für Obama.
In Barack Obamas Heimatstadt Chicago wird schon gefeiert, der Demokrat kann offenbar mit einem erdrutschartigen Sieg rechnen. Karl Rove, einst gefürchteter Berater von George W. Bush, hatte schon am Vorabend der Wahl düstere Emails verschickt.
Welche Rolle spielten die beiden während der US-Invasion in Bagdad stationierten Agenten des BND? Für die Opposition ist der Fall klar: Durch ihre Informationen an die Amerikaner sei Deutschland doch am Irak-Krieg beteiligt gewesen. Jetzt reden die beiden Geheimdienstleute - allerdings nur hinter verschlossenen Türen.
Die US-Demokraten haben bei der Etat-Frage zur Finanzierung des Irak-Einsatzes nachgegeben. An ihrer Bedingung, die Gruppen bis Oktober aus dem Irak abzuziehen konnten sie nicht festhalten. Allerdings haben sie innenpolitisch Fortschritte erzielt.
In der größten Not, auf dem Tiefpunkt seines Ansehens, spielt SPD-Chef Kurt Beck die Friedenskarte - eine strategische Operation, die seiner Partei auch eine Machtperspektive an der Seite der FDP eröffnen soll stern Nr. 13/2007
Die US-Truppen haben im Irak-Krieg womöglich mehr vom deutschen Geheimdienst BND profitiert als bislang bekannt. Die Agenten sollen Infos über militärische Aktionen der Iraker weitergegeben haben.
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