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USA setzen Angriffe auf Islamisten bei Kobane fort

Die Kurden drängen die Dschihadisten in Kobane immer weiter zurück. Doch ihnen fehlt weiterhin der Nachschub an Waffen und Kämpfern - im Gegensatz zum IS. Die Ereignisse im Tagesrückblick.

  Ein bewaffneter IS-Milizionär posiert in Rakka mit der Flagge der Dschihadisten. In einem Propagandavideo drohte die Terrorgruppe jetzt mit der erneuten Hinrichtung eines britischen Journalisten.

Ein bewaffneter IS-Milizionär posiert in Rakka mit der Flagge der Dschihadisten. In einem Propagandavideo drohte die Terrorgruppe jetzt mit der erneuten Hinrichtung eines britischen Journalisten.

+++ 22.55 Uhr: USA haben keine Hinweise auf IS-Kampfjets +++

Die USA haben keine Hinweise, dass Extremisten des IS sich für Einsätze mit Kampfflugzeugen rüsten. "Uns ist nicht bekannt, dass IS irgendwelche Kampfjets aus dem Irak erobert hat", sagt die Sprecherin im US-Außenamt, Marie Harf. Entsprechende Berichte könne sie zurzeit nicht bestätigen. Auch bei der Frage nach einer möglichen Flugverbotszone über Syrien habe sich die Haltung Washingtons nicht geändert: "Das ist derzeit nicht Teil unserer militärischen Pläne."

Zuvor haben oppositionsnahe syrische Menschenrechtsbeobachter berichtet, dass sich die Dschihadisten in Aleppo nun auch für Einsätze mit Kampfflugzeugen rüsteten. Ehemalige irakische Armeeoffiziere bildeten IS-Kämpfer derzeit aus, hieß es. Drei Kampfflugzeuge - vermutlich ältere MiG 21 und 23 aus russischer Fertigung - sollen sich auf einem Militärflugfeld in der nördlichen Provinz Aleppo befinden.

+++ 20.35 Uhr: US-Jets setzen Angriffe auf IS bei Kobane fort +++

US-Kampfjets haben ihre Luftschläge gegen den IS nahe der umkämpften syrischen Kurdenstadt Kobane fortgesetzt. Seit Donnerstag seien sechs Angriffe geflogen worden, teilt das US-Kommando (Central Command/CENTCOM) in Tampa (Florida) mit. Es seien mehrere Gebäude, Kampfstellungen sowie Fahrzeuge der IS getroffen worden.

Bei einem weiteren Luftschlag in der Nähe von Schadadi wurden Öltanks und -pumpen getroffen, heißt es weiter. Der IS nutzt Öleinnahmen, um sich militärische Ausrüstung und Waffen zu kaufen. Zudem habe es Luftangriffe von Verbündeten im Irak gegeben.

+++ 19.30 Uhr: Kurden wollen in Deutschland auf die Straße gehen +++

Aus Sorge vor einem Massaker in der nordsyrischen Grenzstadt Kobane wollen am Wochenende in mehreren deutschen Städten erneut Kurden demonstrieren. In Berlin werden rund 2000 Teilnehmer erwartet, in Bielefeld rund 1000 Menschen. Auch in München und Frankfurt wollen Kurden gegen den IS demonstrieren.

Seit den schweren Angriffen der IS-Milizen auf Kobane gehen in ganz Europa Kurden auf die Straße. Am vergangenen Wochenende forderten mehr als 20.000 Kurden in Düsseldorf einen Sicherheitskorridor für Hilfs- und Waffenlieferungen in das Gebiet nahe der türkischen Grenze.

+++ 18.06 Uhr: Dschihadist aus Ditzingen stirbt offenbar in Syrien +++

Ein in Ditzingen bei Stuttgart lebender Dschihadist ist nach Recherchen der "Stuttgarter Nachrichten" offenbar bei Kämpfen in Syrien getötet worden. Der Bosnier sei Ende September bei der Schlacht um die Kurdenstadt Kobane gestorben, berichtet die Zeitung. Sie beruft sich auf Informationen aus dem Staatsschutz der Stuttgarter Polizei.

Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden sind mehr als 450 Islamisten aus Deutschland nach Syrien und in den Irak gereist, rund 20 aus dem Südwesten.

+++ 17.27 Uhr: US-Militär sieht "ermutigende" Entwicklung in Kobane +++

Gut einen Monat nach dem Beginn der Gefechte um Kobane spricht das US-Militär von einer "ermutigenden" Entwicklung im Kampf gegen den IS. Die Luftangriffe der US-Armee und ihrer internationalen Verbündeten hätten den Vormarsch der Miliz in der Stadt verlangsamt, erklärt der für den Einsatz zuständige General Lloyd Austin in Washington. Trotzdem sei es nach wie vor "gut möglich", dass Kobane an den IS falle.

Das Hauptaugenmerk der US-Armee liege auf der Bekämpfung des IS im benachbarten Irak, so Austin. Das Land habe für Washington "Priorität". In Syrien gehe es vor allem darum, Nachschubrouten der Dschihadisten zu kappen.

+++ 16.07 Uhr: 21 Flüchtlinge kauern 2000 Kilometer in Lkw +++

Ein Menschenschlepper hat 21 syrische Flüchtlinge fast 2000 Kilometer weit unter unmenschlichen Bedingen im Laderaum seines Lastwagens transportiert. Die Flüchtlinge zwischen drei und 43 Jahren - unter ihnen eine schwangere Frau - seien in dem voll beladenen Lkw von der Türkei bis nach Oberbayern gebracht worden, teilt die Polizei mit. Auf der Fahrt von Istanbul nach Mühldorf durften sie ersten Ermittlungen zufolge den Laster nicht verlassen und mussten sich zwischen oder auf der Ladung einen Platz suchen. In Bayern ließ der bislang nicht gefasste Lkw-Fahrer die Menschen einfach zurück.

Einer Mitarbeiterin eines Rasthofes war die Gruppe in der Nacht zum Donnerstag aufgefallen. Die im siebten Monat schwangere Frau musste wegen Erbrechens und Fieber in einem Krankenhaus behandelt werden. Die anderen Flüchtlinge wurden in die Erstaufnahmeeinrichtung nach München gebracht oder dem Jugendamt übergeben.

+++ 16.02 Uhr: Vier Londoner wegen Anschlagsplanung angeklagt +++

Die britischen Behörden klagen vier Männer aus London an, weil sie einen Terroranschlag geplant haben sollen. Sie hätten eine Polizeistation im Stadtteil Shepherd's Bush und ein Armeegelände in White City ausgekundschaftet, teilt Scotland Yard mit. Die vier Männer im Alter von 20 bis 24 Jahren sollen in Verbindung mit dem Islamischen Staat stehen. Ein fünfter Mann, der ebenfalls in London lebt, wird wegen Verstößen gegen das Waffengesetz angeklagt.

+++ 15.47 Uhr: Kurden wollen wieder gegen IS protestieren +++

Aus Sorge vor einem Massaker in Kobane wollen am Wochenende in mehreren deutschen Städten erneut Kurden demonstrieren. Für eine Aktion am Samstag in Berlin haben sich 2000 Teilnehmer angemeldet. In Bielefeld werden an dem Tag rund 1000 Menschen erwartet. Auch in München und Frankfurt wollen Kurden gegen den IS auf die Straße gehen.

Seit den schweren Angriffen der IS-Milizen auf Kobane gab es in ganz Europa Kurden-Proteste. Die Demonstrationen richteten sich teils auch gegen die Haltung der Türkei in dem Konflikt. Vergangenes Wochenende hatten mehr als 20.000 Kurden in Düsseldorf einen Sicherheitskorridor für Hilfs- und Waffenlieferungen in das von Islamisten attackierte Gebiet nahe der türkischen Grenze gefordert.

+++ 14.42 Uhr: Kosovo-Geheimdienst befreit Jungen aus Islamisten-Hand +++

Im Zuge einer Geheimdienstoperation ist ein Junge aus dem Kosovo nach fünf Monaten aus den Händen der Dschihadisten in Syrien befreit und zu seiner Mutter in die Heimat zurückgebracht worden. Der Vater des acht Jahre alten Erion Zena, Arben Zena, hatte seinen Sohn gegen den Willen der Mutter mit nach Syrien genommen, um sich dort den Islamisten anzuschließen. Der nationale Geheimdienst habe die Aktion zum Aufspüren und zur Rückführung des Jungen "erfolgreich abgeschlossen", heißt es in einer Erklärung der Regierung des Kosovo. Details über die Aktion werden nicht genannt.

Etwa 150 Islamisten aus dem Kosovo sollen sich dem Kampf gegen Syriens Staatschef Baschar al-Assad angeschlossen haben. 16 von ihnen wurden getötet. Im Kosovo wurden seit Anfang August 55 mutmaßliche Dschihadisten festgenommen. Die überwältigende Mehrheit der 1,78 Millionen Einwohner des Kosovo sind gemäßigte Muslime.

+++ 14.18 Uhr: Irak startet Offensive gegen Dschihadisten bei Tikrit +++

Die irakischen Streitkräfte starten eine Offensive, um Gebiete nördlich von Saddam Husseins Heimatstadt Tikrit vom IS zurückzuerobern. Das teilt die Regionalregierung der Provinz Salaheddin mit. Die Dschihadisten hatten die Region im Juni überrannt.

+++ 13.51 Uhr: 15-jährige Französin kämpft offenbar für IS +++

Aus Frankreich ist ein 15-jähriges Mädchen offenbar in den Kampf für die Islamisten in Syrien gezogen. Die Justiz habe eine Untersuchung wegen des Verschwindens der Jugendlichen seit dem 10. Oktober eingeleitet, wie eine Staatsanwältin im ostfranzösischen Montbéliard mitteilt. Obwohl die Eltern wegen einer vermuteten Radikalisierung ihrer Tochter bereits ein Ausreiseverbot erwirkt hatten, gelang es dem Mädchen demnach "unter einer anderen Identität auszureisen".

Zuletzt wurde die 15-Jährige den Angaben zufolge von Journalisten in der Türkei gesehen. Das Mädchen könne sich an der Grenze zu Syrien aufhalten, heißt es.

+++ 13.33 Uhr: Minister beschließen Personalausweis-Entzug +++

Gewaltbereiten Islamisten, die aus Deutschland in Kampfgebiete in Syrien oder in den Irak ausreisen wollen, soll künftig der Personalausweis entzogen werden können. Darauf einigen sich die Innenminister von Bund und Ländern in Berlin. Eine entsprechende Regelung solle kurzfristig auf den Weg gebracht werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Der Entzug des Reisepasses ist jetzt schon möglich. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) spricht von einem "vollen Schulterschluss" zwischen Bund und Ländern. Mehr als 450 Islamisten sind bisher aus Deutschland zur Unterstützung des IS in den Nahen und Mittleren Osten ausgereist. Bei ihrer Rückkehr befürchten die Sicherheitsbehörden auch Anschläge in Deutschland.

+++ 13.05: Bayern schiebt Islamisten in die Türkei ab +++

Ein 22-jähriger IS-Unterstützer ist offenbar aus Bayern in die Türkei abgeschoben worden. Das habe der Anwalt des Salafisten, Michael Murat Sertsöz, bestätigt, berichtet "Focus Online". Erhan A. war vor zwei Wochen in Abschiebehaft genommen worden, weil er eine erhebliche Gefahr darstelle. Der Türke hatte in einem Interview mit dem Magazin der "Süddeutschen Zeitung" die Enthauptung von Journalisten gerechtfertigt und gesagt, er würde sogar seine Familie umbringen, wenn sie sich gegen den Islamischen Staat stelle.

Sein Mandant sei weder vorbestraft noch habe er sich irgendwelcher Verbrechen gegen den deutschen Staat schuldig gemacht, so der Anwalt. Die Abschiebung sei eine rechtswidrige "ungeheuerliche Nacht-und-Nebel-Aktion".

+++ 11.58 Uhr: IS soll Kampfjets haben +++

Der Islamische Staat verfügt nach Informationen der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte über drei eroberte Kampfflugzeuge. Die Piloten würden von ehemaligen irakischen Offizieren trainiert, die noch unter dem Machthaber Saddam Hussein in der Armee gedient hätten, teilt die in London ansässige Beobachtungsstelle mit. Die vermutlich älteren MiG 21 und 23 aus russischer Fertigung sollen sich auf einem Militärflugfeld der nördlichen Provinz Aleppo befinden. Die Menschenrechtsbeobachter berichten unter Berufung auf Einwohner der Region, dass mindestens ein solches Flugzeug gesehen worden sei, als es in niedriger Höhe flog. Ob die Islamisten ihre erbeuteten Flugzeuge mit Raketen bestücken können, sei unklar.

+++ 10.49 Uhr: IS kontrolliert offenbar nur noch 20 Prozent Kobanes +++

Kurdische Kämpfer drängen den IS in Kobane mithilfe internationaler Luftangriffe weiter zurück. Die Dschihadisten hätten nur noch 15 bis 20 Prozent der Ortschaft unter Kontrolle, sagt der Vize-Sprecher für auswärtige Angelegenheiten in Kobane, Idris Nassan. Gestern war noch von 30 Prozent, vor einer Woche von etwa 40 Prozent die Rede. Nassan zufolge holen die sunnitischen Extremisten täglich Verstärkung in die Grenzstadt, um die verlorenen Gebiete zurückzuerobern.

Der kurdische Aktivist Farhad Schami berichtet, dass es in der Nacht neue IS-Angriffe auf kurdische Kämpfer im Osten und Süden Kobanes gegeben habe, die jedoch zurückgeschlagen worden seien. Seinen Angaben nach flog das Anti-IS-Bündnis zwischen Mitternacht und dem frühen Freitagmorgen sechs Angriffe auf Stützpunkte der Dschihadisten im Osten der Stadt. Nach Angaben der kurdischen Kämpferin Afschin Kobane haben die Volksschutzeinheiten die Angriffe auf IS-Einheiten im Osten verstärkt.

+++ 10.15 Uhr: Hunderte Festnahmen in 2014 in Großbritannien +++

Im Kampf gegen den Einfluss von Extremisten wie die IS-Anhänger haben britische Ermittler in diesem Jahr schon mehr als 200 Terrorverdächtige festgenommen. In Großbritannien laufe "eine außergewöhnlich hohe Zahl von Anti-Terror-Ermittlungen, die wir in dieser Form seit Jahren nicht gesehen haben", teilt Scotland Yard mit.

Die Ermittler hätten zuletzt mehrere Anschläge im Jahr vereitelt und nähmen in einer Woche mehr als 1000 extremistische Inhalte aus dem Netz, darunter Videos von Hinrichtungen, Folterungen und Suiziden. Über 80 Prozent dieses Materials habe Bezug zum Irak und zu Syrien. 16 Syrien-Rückkehrer seien wegen terroristischer Aktivitäten angeklagt; 66 als vermisst gemeldete Briten könnten nach Syrien gereist sein.

+++ 10.10 Uhr: Ausgangssperre über Ramadi +++

Wegen massiver Angriffe des IS haben irakische Behörden laut lokalen Medien eine Ausgangssperre über die strategisch wichtige Stadt Ramadi in der westlichen Provinz Anbar verhängt. Es sei noch unklar, wie lange die seit Mitternacht geltende Maßnahme andauern werde, berichtet das Nachrichtenportal "Sumaria News". Zuvor habe es Geheimdienstinformationen über bevorstehende Angriffe der Dschihadisten auf Sicherheitskräfte und Bürger der Stadt gegeben.

Ramadi liegt 100 Kilometer westlich von Bagdad in der von einer sunnitischen Mehrheit bewohnten Provinz Anbar. Die Stadt befindet sich auf einer wichtigen Versorgungsroute der Extremisten, die von Syrien bis kurz vor Bagdad reicht. Viele Gebiete in Anbar sind bereits unter IS-Herrschaft.

+++ 5.22 Uhr: Gall fordert stärkeren Länderaustausch +++

Vor dem Innenministertreffen in Berlin fordert Baden-Württembergs Ressortchef Reinhold Gall einen stärkeren Dialog der Länder beim Kampf gegen Radikalisierung. "Ich bin der Ansicht, dass die beteiligten Behörden der Länder den Informationsaustausch intensivieren sollten", sagt der SPD-Politiker.

Es liege auf der Hand, dass radikalisierte Rückkehrer in Deutschland weiteren Nachwuchs für ihren Kampf rekrutieren, so Gall. Mehr als 400 Islamisten, davon rund 20 aus dem Südwesten, seien nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden #link;http://www.stern.de/politik/deutschland/eingestaendnis-des-innenministers-deutsche-dschihadisten-kaempfen-in-syrien-2002097.html;aus Deutschland nach Syrien und in den Irak gereist#. Es sei daher wichtig, Prävention zu fördern und gegen Radikalisierung vorzugehen. Um die Ausreise von Islamisten zu verhindern, könne der Reisepass entzogen werden. "Das ist beim Personalausweis nach geltender Rechtslage nicht möglich. Wir brauchen deshalb eine Gesetzesinitiative, um dieses Problem zu lösen."

Die Innenminister von Bund und Ländern beraten an diesem Freitag bei einem Treffen in Berlin über den Kampf gegen radikale Islamisten.

+++ 3.59 Uhr: Kurden drängen IS in Kobane zurück +++

Kurdische Einheiten drängen den IS dank US-Luftangriffen in Kobane zurück. Nach Angaben der oppositionsnahen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte erobern die sogenannten Volksschutzeinheiten (YPG) weitere Straßen zurück. Rund ein Drittel Kobanes soll sich noch unter IS-Kontrolle befinden, vor einer Woche war von etwa 40 Prozent die Rede.

Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, erklärt, die Luftschläge seien "sehr präzise" gewesen. Die Sicherheitslage in Kobane sei aber weiter prekär. Es scheine, dass der IS-Vormarsch verlangsamt worden sei. Die USA wüssten, dass sie den Dschihadisten Schaden zugefügt hätten.

+++ 2.01 Uhr: Berlin will Terror-Finanzierung härter bestrafen +++

Die Bundesregierung will im Kampf gegen den IS die Finanzierung solcher Gruppierungen schärfer bestrafen. Noch bis zum Jahresende solle ein entsprechender Gesetzentwurf vorgelegt werden, berichtet "Spiegel Online" unter Berufung auf eine Stellungnahme des Innenministeriums zu einer Anfrage der Linken im Bundestag.

+++ 1.13 Uhr: Kurden fordern modernere Waffensysteme +++

Der Präsident der kurdischen Autonomieregion im Nordirak, Massud Barsani, fordert mehr Hilfe des Westens für die Kurden, vor allem in Form schwerer und moderner Waffensysteme. "Wir brauchen Panzer, Artillerie, gepanzerte Mannschaftswagen und Antipanzerraketen". Er sagt der "Bild"-Zeitung: "Die internationale Gemeinschaft muss die Unterstützung maximieren, damit Kobane nicht bald komplett von ISIS (ursprüngliche Bezeichnung des IS) kontrolliert wird."

+++ 0.12 Uhr: IS droht in Video mit erneuter Geisel-Hinrichtung +++

Der IS veröffentlicht erneut ein Propagandavideo, in dem eine britische Geisel zu sehen ist. Darin warnt der im November 2012 verschleppte Journalist, der schon in mehreren IS-Videos vorgeführt wurde, vor einem dritten Golfkrieg. Die Medien hätten nichts aus den früheren Kriegen im Irak und in Afghanistan gelernt, erklärt der offenbar unter Zwang sprechende Mann.

In dieser Woche hatte sich seine Schwester erstmals öffentlich geäußert und die Terroristen angefleht, wieder Kontakt zu der Familie aufzunehmen.

ivi/mad/mod/DPA/AFP/Reuters/DPA/Reuters
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