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USA prüfen "militärische Optionen" in Libyen

Die USA prüfen angesichts des Vormarschs des IS auch ein militärisches Eingreifen in Libyen. Die Ausbreitung der Terrormiliz in dem nordafrikanischen Land sei "besorgniserregend", so das Pentagon.

Eine IS Flagge im Nordirak. Auch in Libyen ist die Terrormiliz auf dem Vormarsch.

Eine IS-Flagge im Nordirak. Auch in Libyen ist die Terrormiliz auf dem Vormarsch.

Angesichts der Bedrohung durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Bürgerkriegsland Libyen prüfen die USA "militärische Optionen und eine Vielzahl anderer Optionen". Wie Pentagonsprecher Peter Cook am Mittwoch in Washington weiter sagte, wollten die USA vorbereitet sein, wenn der IS in Libyen zu einer noch größeren Bedrohung heranwachse. Washington betrachte die Terrormiliz als "ernsthafte Bedrohung". Deshalb würde die Entwicklung der Lage im Land auch genau beobachtet.

In Libyen herrscht nach dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Bürgerkrieg. Zahlreiche bewaffnete Gruppen bekämpfen sich gegeneinander. Zwei konkurrierende Regierungen beanspruchen die Führung des Landes für sich - die international anerkannte Regierung im ostlibyschen Tobruk und das von Islamisten dominierte in Tripolis. Das Chaos in Libyen nutzen vor allem die Dschihadisten der IS-Terrormiliz aus, die einen zentralen Küstenstreifen in Libyen kontrollieren. Zuletzt hatte der IS Anschläge mit vielen Toten in dem Land für sich beansprucht und versucht, große Ölhäfen in seine Gewalt zu bringen. 

car/DPA
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