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Seit Beginn der Militäraktion am vergangenen Wochenende haben Zehntausende Süd-Waziristan in Richtung der Nachbardistrikte Dera Ismail Khan und Tank verlassen.
Es ist eine kräftige Ohrfeige für den unter zweifelhaften Umständen wiedergewählten Präsidenten Afghanistans: Das neue Parlament lehnte 17 von 24 vorgeschlagenen Ministerkandidaten Hamid Karsais ab. Das Machtvakuum in Kabul bleibt damit vorerst bestehen.
Mehr als 170 Menschen starben bei den Terroranschlägen in der indischen Metropole Mumbai. Nun ist der einzige überlebende Attentäter schuldig gesprochen worden. Der stern zeichnet detailliert nach, wie die Terroristen aus Pakistan einsickerten und ihren teuflischen Plan umsetzten.
165 Menschen starben in Mumbai beim kaltblütigsten Angriff seit 9/11. stern-Reporter recherchierten, wie die Täter aus Pakistan einsickerten und ihren teuflischen Plan umsetzten. Dabei stießen sie auf erschütternde Notizen, Überlebende und SMS-Botschaften.
Das Säbelrasseln zwischen den Atom-Mächten Indien und Pakistan wird lauter. Die pakistanische Regierung verlegt offenbar mehrere Tausend Soldaten ins Grenzgebiet zu Indien. Für sämtliche Streitkräfte ist eine Urlaubssperre verhängt worden. Seit den Anschlägen von Mumbai hat sich das ohnehin schon angespannte Verhältnis zwischen den Nachbarstaaten weiter abgekühlt.
Nach der Rücktrittserklärung von Pakistans Präsident Pervez Musharraf hat nun die Suche nach einem Nachfolger begonnen. Außerdem setzte sich die Regierungskoalition zusammen, um über die Wiedereinsetzung von Richtern zu beraten, die Musharraf abgesetzt hatte. Unterdessen forderte ein Bombenattentat auf ein Krankenhaus mindestens 23 Tote.
Nach der blutigen Einnahme der Roten Moschee in Islamabad durch die Sicherheitskräfte hatten die Extremisten blutige Rache geschworen. Sie haben ihre Drohungen wahr gemacht: Mehrere Selbstmordattentate forderten Dutzende Opfer - vor allem Soldaten.
Bei den schweren Kämpfen in der westafghanischen Stadt Herat sollen mehr als 100 Menschen getötet worden sein. Zu den Unruhen war es nach dem Mord an Luftfahrtminister Mirwais Sadeq gekommen.
Rund 150 Frauen setzten sich innerhalb von sechs Monaten in Herat, einer Stadt im Westen von Afghanistan, in Brand. Aus Angst, aus Scham, aus Verzweiflung. Ein Fanal, das mehr über das Land verrät als die Wahl am vergangenen Samstag.
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Ismail Khan ist ein afghanischer Politiker. Er ist ethnischer Tadschike und zurzeit afghanischer Minister für Energie. Khan war außerdem ein einflussreiches Mitglied der Dschamiat-e Eslami. Seit 1979 bekämpfte er als Mudschaheddin-Kommandeur zunächst die Zentralregierung, dann die eingefallenen Sowjets. Seine Strategien galten dabei als hocheffektiv. 1992 wurde er nach dem sowjetischen Abzug unter der Regierung von Präsident Rabbani Gouverneur von Herat, bis er 1995 von den Taliban vertrieben...
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