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Unter den Anschlagsopfern sind acht Deutsche

In Istanbul hat eine Explosion mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen, darunter acht Deutsche. Das Attentat soll auf das Konto des IS gehen. Die Ereignisse im Überblick.

In einen schwarzen Leichensack gehüllt, wird ein Todesopfer des Attentats in Istanbul abtransportiert

In Istanbul wird ein Opfer des Attentats abtransportiert

Zwei Monate nach den Attentaten von Paris hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bei einem Selbstmordanschlag in Istanbul mindestens acht Deutsche getötet. Neun weitere Bundesbürger wurden zum Teil schwer verletzt. Der 1988 geborene Angreifer sprengte sich am Dienstagvormittag mitten in einer deutschen Reisegruppe in der Umgebung der Hagia Sophia und der Blauen Moschee in die Luft. Neben dem Attentäter starben im historischen Zentrum der Stadt zehn Menschen, 15 weitere wurden verletzt.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan machte in Ankara einen "Selbstmordattentäter syrischer Herkunft" für die Tat verantwortlich. Die Nachrichtenagentur DHA berichtete dagegen, der Angreifer stamme aus Saudi-Arabien und sei kürzlich aus Syrien in die Türkei eingereist. Die Ereignisse im stern-Überblick.

+++ 22:26 Uhr: De Maiziere reist nach Istanbul +++

Nach dem Terroranschlag mit mehreren deutschen Todesopfern in Istanbul reist Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) an diesem Mittwoch in die Türkei. Der Minister wolle in Istanbul seinen türkischen Amtskollegen Efkan Ala treffen und sich ein Bild von der Lage machen, sagt eine Sprecherin des Innenressorts am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

+++ 19.56 Uhr: Herkunft der deutschen Opfer noch unklar +++

Unklar ist noch, woher genau die Opfer stammen. Zum Zeitpunkt des Anschlags seien 33 Menschen mit dem Berliner Reiseveranstalter Lebenslust Touristik GmbH in Istanbul unterwegs gewesen, heißt es. Die Touristen hatten nach Angaben von Geschäftsführer Scherer eine Pauschalreise gebucht und wollten von Istanbul aus weiter nach Dubai.

+++ 19.31 Uhr: Hollande verurteilt Anschlag aufs Schärfste +++

Frankreichs Präsident François Hollande verurteilt die Attacke von Istanbul als "abscheulichen Terroranschlag" verurteilt. In einer Mitteilung des Élyséepalastes spricht Hollande in Paris von "Mitgefühl und Solidarität mit der Türkei und den Ländern, die Opfer unter ihren Staatsangehörigen zu bedauern haben". Mit Blick auf die Herkunft der Opfer sagt der Staatschef, "besonders Deutschland ist sehr hart getroffen". Hollande weiter: "Dieser Akt schändlicher Gewalt muss mehr denn je unsere gemeinsame Entschlossenheit stärken, den Terrorismus zu bekämpfen." Frankreich war im vergangenen Jahr von einer Serie von Terroranschlägen und versuchten Attacken betroffen.


+++ 19.26 Uhr: USA sichern Türkei Unterstützung zu +++

Die USA verurteilen den Terroranschlag von Istanbul auf das Schärfste. "Dieser abscheuliche Angriff in Istanbuls historischem Herzen hat Türken und ausländische Touristen gleichermaßen getroffen", erklärt der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates Ned Price in Washington. Die USA stünden an der Seite der Türkei als ihrem starken Verbündeten, Nato-Partner und geschätzten Alliierten im Kampf gegen den Islamischen Staat. Auch und gerade angesichts der Attacke von Istanbul versprächen die USA ihre andauernde Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus.

+++ 19.25 Uhr: Ban Ki Moon spricht von "verachtenswertem Verbrechen" +++

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilt den Terroranschlag in Istanbul scharf. Es handele sich um ein "verachtenswertes Verbrechen", sagte Ban laut Mitteilung am Dienstag in New York. Den Angehörigen der Opfer sprach er sein Beileid aus und forderte, dass die Verantwortlichen für den Anschlag zur Rechenschaft gezogen werden müssten.

+++ 19.17 Uhr: Das Auswärtige Amt trauert +++

+++ 19.06 Uhr: Opfer reisten mit Berliner Reiseveranstalter +++

Die in Istanbul getöteten Deutschen sind mit einem Berliner Reiseveranstalter unterwegs gewesen. Nach aktuellem Kenntnisstand seien unter den toten Deutschen "mehrere Personen einer Reisegruppe der Lebenslust Touristik GmbH Berlin", teilt das Unternehmen. Zudem müsse von einer "größeren Anzahl verletzter Reisender ausgegangen werden". Insgesamt war demnach eine 33 Reisende umfassende Gruppe zum Zeitpunkt des Anschlags in Istanbul.

+++ 18.46 Uhr: Reiseveranstalter bieten Stornierungen an +++

Nach dem Selbstmordanschlag in Istanbul mit mindestens acht deutschen Todesopfern bieten Reiseveranstalter kostenfreie Umbuchungen oder Stornierungen an. Pauschalreisende, die bei den Veranstaltern TUI, L'Tur oder Thomas Cook einen Flug nach Istanbul gebucht haben, können kostenlos umbuchen oder stornieren, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Bei L'Tur und TUI gilt die Frist dafür zunächst bis zum 18. Januar, bei Thomas Cook bis zum 22. Januar.

+++ 18.33 Uhr: Bundeskanzlerin kondoliert den Familien der Opfer +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht den Angehörigen der Anschlagsopfer ihr Mitgefühl aus. Der Terrorismus sei der Feind aller freien Menschen und der Menschlichkeit, sagt sie in Berlin.

+++ 18.31 Uhr: Russland spricht von "zynischem Verbrechen" +++

Russland verurteilt das Selbstmordattentat in Istanbul als "zynisches Verbrechen" verurteilt und spricht den Familien der Opfer sein Beileid. "Diese Tat, für die es keine Rechtfertigung gibt, hat einmal mehr die Grausamkeit des internationalen Terrorismus demonstriert. Umso mehr, als dass friedliche Bürger - einschließlich Ausländer - Opfer dieser schändlichen Aktion wurden", betont das Außenministerium in Moskau. Der Anschlag zeige, dass die Bildung einer Einheitsfront gegen den Terror dringend notwendig sei.

+++ 18.24 Uhr: Steinmeier: Acht deutsche Todesopfer +++

Bei dem Terroranschlag in Istanbul sind acht Deutsche getötet worden. Dies bestätigt Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in Berlin. Neun weitere Deutsche wurden schwer verletzt. Zuvor hatten türkische Offizielle von neun deutschen Todesopfern gesprochen.

+++ 17.53 Uhr: Iran spricht Opferfamilien Beileid aus +++

Der Iran verurteilt das Selbstmordattentat in Istanbul scharf und spricht den Opferfamilien und der türkischen Regierung sein Beileid aus. "Diese Terroraktion hat erneut bewiesen, wie dringend notwendig eine regionale und internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus ist", sagt Außenamtssprecher Dschabar Ansari. Um diese Zusammenarbeit zu ermöglichen, sollten im Vorfeld alle politischen Differenzen in der Region friedlich und politisch gelöst werden, so der Sprecher in einer Presseerklärung.

+++ 17.48 Uhr: Zehntes Todesopfer war Peruaner +++

Bei dem Selbstmordanschlag in Istanbul ist auch ein peruanischer Staatsbürger getötet worden. Es habe sich offenbar um einen Reisenden gehandelt, der in Istanbul in einem Hotel gewohnt habe, sagt die peruanische Außenministerin Ana María Sánchez in Lima. Ein weiterer peruanischer Staatsbürger, der aber in der Türkei wohne, sei verletzt worden.

+++ 17.47 Uhr: Saudi-Arabien und Ägypten verurteilen Anschlag +++

Saudi-Arabien und Ägypten verurteilen den Terroranschlag in Istanbul verurteilt. Das Königreich stehe im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite der Türkei und auch des Iraks, heißt es  aus dem saudischen Außenministerium in Riad. Im Irak hatte es am Montag zwei Bombenanschläge mit mehr als 30 Toten gegeben.

Ein Sprecher des Außenministeriums in Kairo drückt sein Beileid für die Familien der Opfer von Istanbul aus. Er ruft die internationale Gemeinschaft auf, sich angesichts des Terrorismus zu vereinen. Dieser ziele darauf ab, weltweit die Stabilität zu untergraben.

+++ 17.41 Uhr: Frankreich richtet Krisenstab ein +++

Frankreich richtet nach dem Anschlag in Istanbul Krisenstäbe in Paris und Istanbul ein. Das Generalkonsulat in der türkischen Stadt ist ebenso mobilisiert wie das Außenministerium in Paris, wie Frankreichs Außenminister Laurent Fabius mitteilt. Franzosen in der Türkei wurden Hinweise zur Wachsamkeit übermittelt. Zudem richtet das Ministerium eine Hotline ein. Informationen zu möglichen französischen Opfern gibt es bisher nicht. Frankreich war im vergangenen Jahr von einer Serie von Terroranschlägen und versuchten Attacken betroffen.

+++ 17.31 Uhr: Türkische Gemeinde verurteilt  Anschläge +++

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland fordert nach dem Selbstmordanschlag in Istanbul mehr Anstrengungen im Kampf gegen den Terror. "Die Weltgemeinschaft muss jetzt ernsthaft zusammenrücken, um der Terrorgefahr zu begegnen", sagt Gökay Sofuoglu der Deutschen Presse-Agentur.

Sofuoglu zeigt sich besorgt, dass angesichts einer "verheerenden Terrorwelle" Anschläge in der Türkei zur Normalität würden. "Man weiß nicht, wann die nächste Bombe hochgeht." Den Opfern spricht er tiefes Mitgefühl aus.

+++ 17:11 Uhr: Gauck "tief erschüttert" über Anschlag in Istanbul +++

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich "tief erschüttert" über den Anschlag in Istanbul gezeigt. "Es ist entsetzlich, was heute in Istanbul geschehen ist", erklärte Gauck in Berlin. "Wieder wurden bei einem hinterhältigen terroristischen Anschlag unschuldige Menschen ermordet, darunter viele Deutsche."

+++ 17.03 Uhr: Sondertreffen des Bundeskabinetts +++

Das Bundeskabinett kommt wegen des Terroranschlags am Dienstagabend zu einem Sondertreffen zusammen. Das kündigte Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) an. Die Kabinettsmitglieder wollten sich dort über die Lage informieren lassen. Gabriel sagte, es sei entsetzlich, was in Istanbul passiert sei. "Das war ein feiger Angriff."

+++ 15.59 Uhr: "Attentäter war IS-Mitglied" +++

Der Selbstmordattentäter von Istanbul ist nach Angaben von Ministerpräsident Ahmet Davutoglu ein Ausländer, der der Terrormilz IS angehört. Vize-Regierungschef Numan Kurtulmus sagte, der Attentäter sei vermutlich erst kürzlich aus Syrien in die Türkei eingereist. Er gehöre nicht zu den Personen, die die Türkei zur Beobachtung ausgeschrieben habe.

+++ 15.15 Uhr: Lukas Podolski kondoliert via Twitter +++

Auf Twitter drückt Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski den Familien der Opfer sein Mitgefühl aus: "Ich bin sehr traurig über die heutigen Vorkommnisse und mein tiefes Mitgeffühl gilt den Opfern und ihren Familien. #RIP" twittert der Fußballer von Galatasaray Istanbul.

+++ 15.09 Uhr: Steinmeier verurteilt "barbarischen Terrorakt" in Istanbul +++

+++ 15.06 Uhr: Mindestens neun der Toten in Istanbul Deutsche +++

Bei dem Selbstmordanschlag in Istanbul sind nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen mindestens neun Deutsche getötet worden. Das teilt ein Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

+++ 14.51 Uhr: Reiseveranstalter bietet Istanbul-Reisenden Umbuchungen an +++

Touristen der deutschen Thomas-Cook-Veranstalter sind nicht betroffen, teilt der Konzern mit. Kunden, die eine Städtereise nach Istanbul gebucht haben, können demnach bis einschließlich 22. Januar kostenlos umbuchen oder stornieren. Auch Istanbul-Gäste von DER Touristik sind nicht betroffen.

+++ 14.35 Uhr: Todesopfer offenbar überwiegend Deutsche +++

Die meisten Todesopfer des mutmaßlichen Anschlags in Istanbul sind Deutsche. Das verlautet aus dem Amt von Ministerpräsident Davutoglu. 

+++ 14.01 Uhr: Tui-Urlauber nicht betroffen +++

Touristen der Tui -Gruppe aus Deutschland sind nicht vom Anschlag betroffen, teilt ein Konzernsprecher mit. Gäste, die bis zum 18. Januar eine Reise nach Istanbul gebucht hätten, könnten gebührenfrei auf andere Ziele umbuchen.

+++ 13.58 Uhr: Deutsche Opfer laut Merkel wahrscheinlich +++

Der Anschlag hat nach Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel wahrscheinlich auch deutsche Opfer gefordert.
"Wir sind in großer Sorge, dass auch deutsche Staatsbürger unter den Opfern und Verletzten sein könnten und wahrscheinlich sein werden", sagt Merkel nach einem Gespräch mit Algeriens Premierminister Abdelmalek Sellal in Berlin. Sie werde in Kürze mit dem türkischen Ministerpräsidenten Davutoglu telefonieren, so Merkel. Der Anschlag zeige die Notwendigkeit, entschlossen gegen den Terrorismus vorzugehen.

+++ 13.46 Uhr: Steinmeier befürchtet deutsche Opfer in Istanbul +++

Außenminister Frank-Walter Steinmeier schließt nicht aus, dass Deutsche unter den Todesopfern sind. Bei einer Stellungnahme in Berlin fordert er zudem alle Deutschen in der Türkei auf, die Sicherheitshinweise seines Ministeriums zu beachten.

+++ 13.29 Uhr: Meiste Opfer Ausländer +++

Die meisten der zehn Todesopfer kommen aus dem Ausland. Dies hat die Regierung in Ankara nun offiziell mitgeteilt. Über die Nationalität der einzelnen Opfer wurde nichts gesagt. Unter den Verletzten schweben laut Kurtulmus zwei in akuter Lebensgefahr.

+++ 13.16 Uhr: Attentäter angeblich schon identifiziert +++

Der Attentäter konnte nach Angaben des türkischen Regierung anhand von Leichenteilen bereits identifiziert werden. Nach Angaben des stellvertretenden Ministerpräsidenten Numan Kurtulmus handelt es sich um einen 1988 geborenen Syrer. Weitere Einzelheiten zur Person des mutmaßlichen Täters nannte er nicht.

+++ 13.02 Uhr: EU geht von Terrorattacke aus +++

EU-Ratspräsident Donald Tusk und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini gehen von einem Terroranschlag aus. Tusk verurteilte den Anschlag und sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. Erdogan sagte, die Türkei sei das Ziel Nummer eins aller Terrorgruppen in der Region. Von der Türkei aus fliegt die von den USA geführte Koalition Luftangriffe gegen IS-Stellungen im Irak und in Syrien.

+++ 12.51 Uhr: Generalkonsulat im Kontakt mit türkischen Behörden +++

Das Auswärtige Amt in Berlin betont nach wie vor, es sei zu früh, Aussagen über mögliche deutsche Opfer zu treffen. Das deutsche Generalkonsulat in Istanbul bemühe sich mit Hochdruck um Information und stehe in engem Kontakt mit den türkischen Behörden.

+++ 12.40 Uhr: Erdogan bestätigt Selbstmordanschlag +++

In einer Fernsehansprache erklärt Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, der Anschlag sei von einem syrischen Selbstmordattentäter verübt worden. Unter den Toten und Verletzten seien Türken und Ausländer, so Erdogan.

+++ 12.35 Uhr: Türkische Zeitung berichtet von deutschen Todesopfern +++

In einem türkischen Medienbericht ist von deutschen Todesopfern die Rede. Die Nachrichtenseite Sabah berichtet von neun Toten aus Deutschland. Das Auswärtige Amt hat das bislang nicht bestätigt. Aus Berlin heißt es weiterhin nur: "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass deutsche Staatsangehörige bei der Explosion zu Schaden gekommen sind." 

+++ 12.18: Sicherheitsbehörden vermuten IS als Täter +++

Die türkische Sicherheitsbehörden halten es nach Worten von zwei Insidern für "sehr wahrscheinlich", dass die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hinter der Explosion steckt. Von der Türkei aus fliegt eine von den USA angeführte Koalition Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien und im Irak. Auch die Bundeswehr unterstützt mit Tornado-Aufklärungsflugzeugen von Incirlik aus diesen Einsatz.

+++ 12.12 Uhr: AKP geht von Anschlag aus +++

Laut der türkischen Regierungspartei AKP handelte es sich bei der Explosion um einen Terroranschlag. "Wir verurteilen den gemeinen Anschlag in Sultanahmet", sagt AKP-Sprecher Ömer Celik. "Wir sprechen denen, die ihr Leben verloren haben, unser Beileid aus. Den Verletzten wünschen wir schnelle Genesung."

+++ 12.10 Uhr: Ein Norweger verletzt +++

Unter den Verletzten ist auch ein Norweger, bestätigt das norwegische Außenministerium. Der Mann schwebe nicht in Lebensgefahr und werde in einem Istanbuler Krankenhaus behandelt.

+++ 11.45 Uhr: Bundesregierung schließt deutsche Opfer nicht aus +++

Die Bundesregierung schließt nicht aus, dass deutsche Staatsangehörige bei der Explosion zu Schaden gekommen sind. Der Krisenstab im Auswärtigen Amt und das Generalkonsulat in Istanbul bemühen sich weiter mit Hochdruck um Aufklärung, verlautet aus dem Ministerium.

+++ 11.40 Uhr: Davutoglu berät mit Sicherheitsdiensten+++

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu beruft ein Dringlichkeitstreffen ein, an dem der Innenminister und die Chefs der Sicherheitsdienste teilnehmen.

+++ 11.30 Uhr: Auswärtiges Amt rät zu Vorsicht +++

Das Auswärtige Amt empfiehlt deutschen Urlaubern "dringend", alle Menschenansammlungen in Istanbul zu meiden. Die Reisehinweise auf der Homepage des Ministeriums wurden entsprechend aktualisiert.

+++ 11.13 Uhr: Offenbar sechs Deutsche verletzt +++

Unter den Verletzten sind nach einem Bericht von CNN Türk auch Touristen aus Deutschland und Norwegen. In zwei Krankenhäuser in Istanbul würden jeweils drei Deutsche behandelt. Über die Nationalität der Toten gibt es noch keine Angaben.

Im Auswärtigen Amt in Berlin heißt es dazu: "Das Generalkonsulat in Istanbul bemüht sich mit Hochdruck um Aufklärung und steht dazu in engem Kontakt mit den türkischen Behörden." Noch sei es zu früh, Aussagen darüber zu treffen, ob deutsche Staatsangehörige betroffen seien.

+++ 11.04 Uhr: Ankara verhängt Nachrichtensperre +++

Die türkischen Behörden verhängen nach der Explosion eine Nachrichtensperre.

+++ 10.56 Uhr: Regierung vermutet Terroranschlag +++

Nach ersten Einschätzungen der Behörden besteht der Verdacht auf einen "Terrorakt". "Wir vermuten einen terroristischen Hintergrund", sagt ein Vertreter der türkischen Regierung, der ungenannt bleiben will, der Nachrichtenagentur AFP. 

+++ 10.36 Uhr: Gouverneur meldet mindestens zehn Todesopfer +++

Nach offiziellen Angaben sind mindestens zehn Menschen getötet worden. 15 weitere Personen seien verletzt, heißt es auf der Internetseite des Gouverneurs. "Wir ergreifen Maßnahmen gegen eine zweite Explosion", sagt ein Polizist am Ort des Geschehens.

+++ 10.23 Uhr: Polizei vermutet laut CNN Türk Terroranschlag +++ 

Der Sender CNN Türk meldet, die Polizei vermute, es habe sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt. Eine Reporterin von CNN Türk berichtet von schockierten Touristen, die nach der Explosion auf dem Pflaster gesessen hätten. Augenzeugen hätten gesagt, sie hätten einen Feuerball aufsteigen gesehen.

+++ 10.05 Uhr: Medien berichten von mehreren Tote +++

Nach Meldungen von türkischen TV-Sender sind bei der Explosion mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Genaue Zahlen nennen die Sender nicht. 

+++ 10.03 Uhr: Explosion war kilometerweit zu hören +++

Auf Fernsehbildern sind zahlreiche Polizisten sowie Rettungskräfte zu sehen. Eine Reporterin von CNN berichtet, zu der Explosion sei es an dem ägyptischen Obelisken gekommen, der in der Nähe der Hagia Sophia, der Blauen Moschee und des Deutschen Brunnens steht. Unklar ist, ob Ausländer unter den Verletzten sind. Deutsche sind die größte Urlaubergruppe in der Türkei. Die Explosion war noch in einigen Kilometern Entfernung zu hören.

+++ 09.43 Uhr: Berichte über mehrere Verletzte +++

Die Nachrichtenagentur DHA meldet, es habe Verletzte gegeben. Der Sender CNN Türk berichtet, zu der Detonation sei es in der Umgebung der Hagia Sophia und der Blauen Moschee gekommen. Die Polizei sperrt das Gebiet ab.

+++ 09.20 Uhr: Explosion im Zentrum Istanbuls +++

Im Istanbuler Touristenviertel Sultanahmet kommt es zu einer heftigen Explosion

mad/tkr/DPA/Reuters/AFP
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