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Die Porno-Affäre der britischen Innenministerin Jacqui Smith zieht immer weitere Kreise. Smith hatte versehentlich zwei Porno-Filme, die sich ihr Ehemann angeschaut hatte, auf ihre Spesenrechnung gesetzt. Inzwischen sieht sich selbst Premierminister Gordon Brown gezwungen, zu der delikaten Angelegenheit Stellung zu beziehen.
Großbritannien versinkt im Spesensumpf: Die britische Innenministerin Jacqui Smith hat ihren Rücktritt angekündigt. Sie war vor wenigen Wochen in die Schlagzeilen geraten, als sie Pornofilme, die ihr Mann angesehen hatte, auf ihre Spesenrechnung gesetzt hatte. Auch zwei weitere Minister im Kabinett von Gordon Brown sind wegen Spesen ins Gerede geraten.
Wenn er gedacht haben sollte, schlimmer könne es nicht mehr werden, sieht sich Großbritanniens Premier Gordon Brown getäuscht. Nach dem Arbeits- und dem Verteidigungsminister ist jetzt laut BBC auch Verkehrsminister Geoff Hoon zurückgetreten - der fünfte Rücktritt in der britischen Regierung binnen einer Woche. Brown will von Rücktritt dennoch nichts wissen.
Wieder einer weniger: Nach den Ministerinnen für Inneres und Regionen ist auch der britische Arbeitsminister James Purnell zurückgetreten. In seinem Rücktrittsgesuch rief er seinen Premier Gordon Brown ebenfalls zum Abdanken auf - mit klarer Begründung.
Peinlicher Fehler bei Scotland Yard: Anti-Terror-Chef Bob Quick ist mit einer gut lesbaren Geheimakte unter dem Arm fotografiert worden und zwang britische Fahnder dadurch, eine Reihe von Razzien früher als geplant durchzuführen. Dabei nahm die Polizei zwölf Terrorverdächtige fest. Quick hat inzwischen die Konsequenzen aus der Panne gezogen.
In Großbritannien schlägt die Durchsuchung der Büros eines Parlamentariers hohe Wellen. Die mit der nationalen Sicherheit begründete Aktion wird in der Öffentlichkeit als Schritt in den Polizeistaat gesehen. Fakt ist, die Durchsuchung bricht mit der politischen Kultur des Landes.
Der als islamistischer "Hassprediger" bekannte Abu Katada ist in Großbritannien gegen strenge Auflagen aus dem Gefängnis entlassen worden. Der Vertraute Osama bin Ladens war zuvor erfolgreich gegen seine Auslieferung nach Jordanien vorgegangen.
Großeinsatz in Bristol: In der englischen Stadt ist ein 19 Jahre alter Mann unter Terrorverdacht festgenommen worden. Die Verhaftung sei Teil einer großangelegten Ermittlung, sagen Experten. Der Terror ist in Großbritannien derzeit allgegenwärtig, nun sollen Gesetze verschärft werden.
Die Staatsanwaltschaft in Portugal hat im Fall der vermissten Maddie McCann weitere Ermittlungen angeordnet. Der zuständige Richter muss nun die nächsten Schritte festlegen - und soll die Genehmigung für die Beschlagnahmung eines unbekannten Gegenstandes ausstellen.
Der elfjährige Rhys Jones stand zur falschen Zeit am falschen Ort: Der Junge aus Liverpool ist wohl aus Versehen in die Schussbahn seines Mörders geraten. Die tödlichen Schüsse könnten wegen des Streits um ein Mädchen gefallen sein, berichtet eine britische Zeitung.
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Jacqueline Jill Smith ist eine britische Politikerin der Labour Party. Von 2007 bis 2009 war sie Innenministerin in der Regierung von Gordon Brown. Mit Jacqui Smith stand zum erstenmal eine Frau an der Spitze des britischen Innenministeriums. Bei den Parlamentswahlen am 1. Mai 1997 wurde sie im Wahlbezirk Redditch als Abgeordnete der Labour Party erstmals ins britische Unterhaus gewählt. 2003 wurde sie zum Mitglied des Privy Council ernannt.