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Papst Benedikt XVI. auf heiklem Terrain: Beim Besuch der Gedenkstätte Jad Vaschem hat das Oberhaupt der katholischen Kirche eindringlich davor gewarnt, den Holocaust zu verharmlosen. "Mögen die Namen dieser Opfer niemals ausgelöscht werden", sagte Benedikt. Seinen Kritikern ging das nicht weit genug.
Wegen eines Waldbrands ist am Sonntag die israelische Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem evakuiert worden.
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, hat zu Beginn seiner ersten Israelreise die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem besucht.
Zwischenfall bei Papst-Besuch in Jerusalem: Der oberste islamische Richter der palästinensischen Autonomiebehörde, Scheich Taisir el Tamimi, hat nach einem Treffen mit Benedikt XVI. das Mikrofon ergriffen und Israel attackiert. Tamimi forderte Christen und Muslime zum Kampf gegen die israelische Besatzung auf.
Zu Beginn seines Antrittsbesuchs in Israel hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle in Jerusalem der sechs Millionen im Holocaust ermordeten Juden gedacht. In der Gedenkstätte Jad Vaschem entzündete er eine Mahnflamme. Zuvor hatte sich Westerwelle mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu getroffen.
"Nie mehr Blutvergießen! Nie mehr Kampf! Nie mehr Terrorismus! Nie mehr Krieg!" Einen eindringlichen Appel sandte Papst Benedikt XVI. am Ende seiner Reise in den Nahen Osten in die Welt. Zudem rief er zu mehr Religionsfreiheit auf. Glaubensvertreter in Deutschland reagierten dennoch kritisch.
Überschattet von Kritik an seiner Rede in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem hat Papst Benedikt XVI. seinen historischen Besuch in Israel fortgesetzt. Als erster Papst besichtigte er unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen den Felsendom auf dem Tempelberg - und zeigte dort eine besondere Geste des Respekts.
Der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem ist es nach eigenen Angaben gelungen, zwei Drittel der etwa sechs Millionen jüdischen Opfer der Schoah zu identifizieren.
Rund zehn Jahre hat die Planung für das neue Holocaust-Museum gedauert. Jetzt wird es zum ersten Mal in Jerusalem unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen seine Türen öffnen.
Tief bewegt zeigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem. Für die Hamas dagegen fand sie harte Worte, der Friedensprozess werde nicht von vorne beginnen.
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