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Landesweite Razzien nach IS-Anschlag in Jakarta

Nach dem Terrorakt in der indonesischen Hauptstadt Jakarta hat die Polizei drei Personen festgenommen - einen direkten Zusammenhang mit dem Anschlag soll es aber nicht geben. Die Terrormiliz IS hatte sich zu dem Angriff bekannt.

Indonesien

Drahtzieher des Anschlags von Jakarta soll der indonesische Extremist Bahrun Naim sein

Einen Tag nach dem ersten Anschlag der radikalislamischen IS-Miliz in Indonesien hat die Polizei bei landesweiten Razzien am Freitag drei mutmaßliche Extremisten festgenommen. Die Polizeibehörden auf dem gesamten Inselstaat wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Mehrere Botschaften blieben geschlossen. Auf der auch bei Europäern beliebten Touristeninsel Bali wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.

Die Festgenommenen würden verdächtigt, einen Anschlag geplant zu haben, teilten die Behörden mit. Es handle sich um einen Bombenbauer, einen Schusswaffenexperten und einen Geistlichen, die in der Stadt Depok südlich von Jakarta in Gewahrsam genommen worden seien, berichtete der Sender Metro TV. Nach Polizeiangaben hätten sie aber nichts mit dem Anschlag in Jakarta am Vortag zu tun. Dabei waren nach Regierungsangaben sieben Menschen getötet worden, darunter fünf Angreifer.

Der sogenannte Islamische Staat (IS), der überwiegend in Syrien und im Irak aktiv ist, bekannte sich zu der Tat. Die Polizei bestätigte, dass die Miliz verantwortlich sei. Als Drahtzieher identifizierte sie den indonesischen Extremisten Bahrun Naim. Er soll sich derzeit in der syrischen IS-Hochburg Rakka aufhalten.

amt/Reuters
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