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Die israelische Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Äußerungen von Verteidigungsminister Ehud Barak widersprochen, dass Israel in der Jerusalem-Frage zu Zugeständnissen an die Palästinenser bereit sei.
Aufregung in Nahost. Die gemäßigte Palästinenserführung um Präsident Abbas soll bei Gesprächen mit Israel zu großen Zugeständnissen in der Jerusalem-Frage bereit gewesen sein. Das steht in Geheimdokumenten von 2008, die nun veröffentlicht wurden. Das Dementi erfolgte umgehend.
Sind die Verhandlungsführer Netanjahu und Abbas bereit für den Frieden? Das bleibt die große Frage bei den Friedensverhandlungen zwischen Isrealis und Palästinensern in Washington.
Sie war angetreten, den glücklosen Ehud Olmert als Regierungschef abzulösen. Doch nun muss Israels Noch-Außenministerin Zipi Livni aufgeben, weil sie keine Koalition zustande gebracht hat. Israel wird bald neu wählen und Livni kaum eine Chance auf den Sieg haben.
Die Nahost-Konferenz in Annapolis startet mit einer Erfolgsmeldung: Wie US-Präsident George W. Bush bekanntgab, wollen Israel und die Palästinenser sofort über einen Palästinenser-Staat verhandeln. Ein Zeitplan steht auch schon.
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