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Kaum wiedergewählt, wollen alle was von Mr. President: Die UN bitten um eine Syrien-Lösung, die Puertoricaner wollen zu den USA gehören. Lesen Sie die Ereignisse im stern.de-Ticker nach.
Er hat verloren, und er hat in Ehren verloren. John McCains Auftritt nach seiner Niederlage war der beste seines Wahlkampfs. Doch er zeigte auch, wie sehr McCain das Gestern der Republikaner verkörpert - anders als seine Vizekandidatin, die ahnungslose Sarah Palin.
George "Bud" Day war zusammen mit US-Präsidentschaftskandidat John McCain in Vietnam. Gemeinsam durchlitten sie Gefangenschaft und Folter. Heute macht Day Wahlkampf für McCain. Mit stern.de sprach er über den republikanischen Kandidaten, den er als "Mann aus Stahl" bezeichnet.
Der Präsident unbeliebt, die Partei zerstritten, der Kandidat kein großer Redner. Der Parteitag der US-Republikaner wäre ohnehin kein Fest geworden. Jetzt verhilft der Wirbelsturm "Gustav" John McCain zu einer viel besseren Bühne: Er kann sich als Krisenmanager profilieren, als Macher, als Patriot - der Parteitag rückt in den Hintergrund.
Er verliere lieber eine Wahl, bevor er seine Prinzipien verrate, sagt John McCain immer wieder. Das aber hat der republikanische Präsidentschaftskandidat bereits getan - mit einer Schmutzkampagne gegen Barack Obama. Auch seine Vizekandidatin Sarah Palin wurde ihm aufgeschwatzt, mitsamt einem 150.000-Dollar-Etat für Friseur und Kleidung.
Nach seinem Sieg in South Carolina muss sich John McCain als wahrer Konservativer präsentieren. Der Republikaner, der vielen Parteifreunden als ewig rebellischer Außenseiter gilt, muss klar machen, dass er die zersplitterte Partei einigen, und so Präsident werden kann.
Es war vielleicht die letzte Chance des Kriegers John McCain. Und er hat sie nicht genutzt. Denn der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat das zweite TV-Duell nach Punkten für sich entschieden. Die Finanzkrise spielte auch dabei eine wichtige Rolle.
Im Gegensatz zu ihrer Konkurrentin Michelle Obama sagt sie nicht viel - also auch nichts Falsches: Cindy McCain, Frau des Präsidentschaftskandidaten der Republikaner. Wer die reiche Erbin allerdings als Dummchen abstempelt, liegt falsch: Sie hat ihrem Mann erst den Weg in die Politik geebnet.
John McCain ist wütend: Sein Kampagnenchef Steve Schmidt lässt den Präsidentschaftskandidaten nicht gut aussehen. Schmidt, der massige Mann mit dem Spitznamen "The Bullet", kämpft nicht mehr für McCain - sondern gegen Obama. Und dabei sind ihm alle Mittel recht. Ein Porträt.
Zwei einflussreiche US-amerikanische Senatoren haben laut einem Pressebericht Sicherheitsbedenken gegen die Übernahme des Mobilfunkers Sprint Nextel durch die japanische Softbank angemeldet.
Ein echter Charakter, ein bemerkenswerter Kandidat: US-Senator John McCain erlebt ein erstaunliches Comeback. Vor kurzem noch totgesagt, kann er bei der Vorwahl in New Hampshire auf den Sieg hoffen. Er ist seinen Überzeugungen treu geblieben, hat sich nicht verkauft. Ein Kriegsheld kämpft um seine letzte Chance auf das Weiße Haus.
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John Sidney McCain III ist ein US-amerikanischer Politiker und seit 1987 Senator für den Bundesstaat Arizona. Er war Kandidat seiner Partei für die Präsidentschaftswahl 2008, bei der er Barack Obama unterlag. Bereits im Jahr 2000 bewarb er sich um das Amt des US-Präsidenten, scheiterte in der Vorwahl jedoch gegen den späteren Sieger George W. Bush. McCain kämpfte als Jagdbomberpilot der United States Navy im Vietnamkrieg, wurde abgeschossen und geriet in mehrjährige Kriegsgefangenschaft.