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Erstmals seit zehn Jahren steht wieder ein Sozialdemokrat an der Spitze des Europäischen Parlaments. Die 732 Abgeordneten wählten den Spanier Josep Borrell mit großer Mehrheit zum neuen Präsidenten des Abgeordnetenhauses.
In Straßburg ist der spanische Sozialist Josep Borrell zum neuen Präsidenten der EU-Volksvertretung gewählt wurden. Der Wahl ging ein Kompromiss der beiden größten Fraktionen voraus.
Nach den gewaltsam aufgelösten Protesten und dem Ausnahmezustand gab die georgische Opposition nun einen gemeinsamen Kandidaten bekannt: Lewan Gatschetschiladse soll bei den Wahlen am 5. Januar gegen Präsident Mikhail Saakaschwili vertreten.
Der Energiegipfel der EU-Länder im finnischen Lahti ist mit einem negativen Ergebnis zu Ende gegangen: Der russische Präsident Putin verweigerte den 25 Regierungschefs die geforderten Garantien zur Energieversorgung.
Die Einigung von Union und SPD eine Koalitionsregierung unter Angela Merkel bilden zu wollen, ist in Europa begrüßt worden. Frankreichs Staatspräsident Chirac beglückwünschte Merkel und dankte Schröder.
EU in der Abwärtsspiral: Die Verfassung wird de facto entsorgt und nun droht auch der Gipfel zur Finanzplanung zu scheitern. Selbst der Ratsvorsitzende Jean-Claude Juncker hat kaum noch Hoffnung auf eine Einigung.
Das doppelte Scheitern der Verfassung hat eine schwere Krise in Europa eröffnet. In Brüssel herrscht Ratlosigkeit, der politische Elan ist vorerst gebrochen. Nun zweifeln auch weitere EU-Staaten an dem Vertragswerk.
Eigentlich soll die EU-Verfassung am 1. November 2006 in Kraft treten. Nach der Ablehnung auch in den Niederlanden sehen manche Politiker schon dunkle Wolken über Europa heraufziehen.
Nach den Franzosen haben auch die Niederländer die EU-Verfassung mit klarer Mehrheit abgelehnt. Staats- und Regierungschefs reagierten mit Besorgnis auf das klare Nein, das die Krise um das Vertragswerk weiter verschärft.
Das Wunder hat nicht stattgefunden, die Franzosen haben Nein zur EU-Verfassung gesagt - eine empfindliche Niederlage für Präsident Jacques Chirac. Wie Europa auf die Ablehnung reagiert.
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Josep Borrell i Fontelles ist ein spanischer Politiker der sozialistischen Partei PSC. Bis 2009 war er Mitglied des Europäischen Parlaments, dessen Präsident er von Juli 2004 bis Januar 2007 war. Borrell studierte an der Universidad Politécnica de Madrid Luftfahrttechnik und promovierte an der Universität Complutense Madrid in Wirtschaftswissenschaften. Darüber hinaus besitzt er einen Master der Stanford University sowie des Institut français du pétrole. Borrell war von 1979 bis 1982 Mitglied...