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Joseph Wilson, ein ehemaliger Diplomat, hatte 2003 den Irak-Krieg kritisiert. Kurz darauf wurde seine Frau als CIA-Agentin enttarnt - offenbar ein Racheakt. Dahinter stand Lewis Libby, Stabschef von Vizepräsident Dick Cheney. Nun wurde Libby - er war im März bereits schuldig gesprochen worden - verurteilt.
Im Jahr 2003 begann der Krieg gegen den Irak. Von Anfang an bestand der Verdacht, dass die von US-Präsident Bush genannten Gründe nur vorgeschoben waren. Nun ist er zur Gewissheit geworden, wie US-Geheimdienstler dem stern berichten.
Das US-Justizministeriums hat Ermittlungen gegen das Weiße Haus aufgenommen. Grund: Eine möglicherweise gezielte und damit illegale Enttarnung einer CIA-Agentin.
Wer aus der Bush-Regierung hat die Identität der CIA-Agentin Plame verraten? War es Präsidenten-Berater Rove oder der Vertraute des Vize-Präsidenten? Eines ist jetzt schon sicher: Der Skandal um den Geheimnisverrat schwächt den Präsidenten.
In den Skandal um Lewis "Scooter" Libby sind einige der mächtigsten Männer in Washington verwickelt. Die Akteure einer brisanten Affäre.
Der Kongress kann fordern, was er will, die Gerichte können entscheiden, was sie wollen - sobald Bushs Buddys in Gefahr sind, strapaziert der US-Präsident sein "executive privilege". Davon profitiert nun Lewis Libby. Nicht so die Demokratie.
Lewis Libby, der wegen der Enttarnung einer CIA-Agentin zu 30 Monaten Haft verurteilt worden war, muss doch nicht ins Gefängnis: Präsident Bush hielt das Strafmaß für "übertrieben" und milderte es zu einer Bewährungsstrafe ab.
Die im Zusammenhang mit der Enttarnung einer CIA-Agentin in Beugehaft genommene prominente US-Journalistin Judith Miller ist wieder frei. Die Reporterin der "New York Times" hat eingewilligt, in den Ermittlungen auszusagen.
Mit einer gezielten Indiskretion aus dem Weißen Haus in Washington soll die Identität einer CIA-Agentin enttarnt worden sein, deren Mann als scharfer Irak-Kritiker gilt. Jetzt ermittelt das Justizministerium.
Wegen der Enttarnung einer CIA-Agentin stand der US-Regierungsbeamte Lewis Libby wegen Falschaussage und Meineids erstmals vor Gericht. Ihm drohen bis zu 30 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 1,25 Millionen Dollar.
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