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Seit 1962 beherrschen Militärs die frühere britische Kolonie Myanmar, die Macht im Staat liegt bei General Than Shwe. Der 75-jährige Regimechef tritt nur selten in Erscheinung, liebt das Golfspiel und verprasste allein bei der Hochzeit seiner jüngsten Tochter 300.000 Dollar.
Der Juntachef von Myanmar, General Than Shwe, hat sich unter bestimmten Bedingungen zu einem Treffen mit Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi bereit erklärt. Unterdessen lässt das Regime weiter Regimegegner und Journalisten verhaften.
In Birma hat Juntachef Than Shwe, der das Land fast 20 Jahre lang mit eiserner Hand regiert hat, offiziell die Macht abgegeben.
Silvio Berlusconis angebliche Affäre mit Noemi Letizia ist symptomatisch für ein System, das der Milliardär perfektioniert hat. Italien ist schon lange so wie Berlusconi - ein Land, in dem die Machtausübung der Elite und geheime Absprachen in Wirtschaft und Politik alltäglich sind. Scheitern könnte Berlusconi an etwas ganz Banalem.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat seine Kritik an der schleppenden Hilfe für die Opfer von Zyklon "Nargis" persönlich in Birma vorgetragen. Nach Angaben von Flüchtlingsorganisationen hatte die Militärregierung für seinen Besuch ein besonderes Schauspiel vorbereitet.
Gut zwei Wochen nach dem schlimmen Zyklon "Nargis" soll die Hilfe für die Opfer in Myanmar jetzt endlich international koordiniert werden. Am Sonntag tagt dazu eine Geberkonferenz in Rangun. Allerdings wollen die Militärs bislang nur Helfer aus benachbarten Staaten ins Land lassen.
Erst kam der Zyklon, nun drohen Seuchen: Eine Woche nachdem Wirbelsturm "Nargis " über Myanmar hinwegfegte, warnen Hilfsorganisationen vor "einer Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes". Sollten die Überlebenden nicht schnell sauberes Wasser und Medizin erhalten, könnten bis zu 1,5 Millionen Menschen sterben.
Ungeachtet der Zyklon-Katastrophe hat die Regierung in Myanmar zur Abstimmung über eine neue Verfassung aufgerufen. Die Junta will vor allem eines: Möglichst schnell ihre Macht zementieren, bevor die Wähler ihrer Wut Ausdruck verleihen.
Die seit zwölf Jahren als politische Gefange unter Hausarrest stehende Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat offenbar ihr Anwesen verlassen. Berichten zufolge will die für Demokratie einstehende Politikerin einen Regierungsvertreter treffen
Die Militärjunta Myanmars hat nun doch der internationalen Gemeinschaft Zugeständnisse gemacht: Der UN-Gesandte Ibrahim Gambari erörterte die Lage im Land gleich mit zwei Gesprächspartnern.
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