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Nach bereits angekündigten vorgezogenen Neuwahlen hat die Regierungskoalition in Israel überraschend einen neuen Partner bekommen.
Ein Datum für Neuwahlen stand schon fest. Doch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zog überraschend Oppositionsführer Mofas auf seine Seite und sichert sich so eine Mehrheit in der Knesset.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bindet die oppositionelle Kadima-Partei in die Regierung ein. Netanjahu und Kadima-Chef Schaul Mofas haben sich überraschend auf die Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit geeinigt.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der Chef der bisher oppositionellen Kadima-Partei Schaul Mofas haben sich laut Medien überraschend auf die Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit geeinigt.
Wegen Korruptionsvorwürfen hat die israelische Polizei einen ranghohen Vertreter der Kadima-Partei von Oppositionschefin Zipi Livni festgenommen.
Israels Außenministerin Zipi Livni ist neue Chefin der regierenden Kadima-Partei - und damit aussichtsreichste Kandidatin für das Amt des Ministerpräsidenten. Allerdings hat ihr Konkurrent um den Parteivorsitz, Schaul Mofas, angekündigt, die Abstimmung anfechten zu wollen.
Er ist ein Urgestein der Arbeitspartei: Fast 20 Jahre lang war er ihr Chef, zeitweise Ministerpräsident, lange Außenminister. Jetzt erwägt Schimon Peres den Wechsel in die neue Partei Ariel Scharons.
Vor zehn Jahren begann seine erste Amtszeit als Ministerpräsident, nun lenkt er wieder die Geschicke Israels: Benjamin Netanjahu ist von der Knesset in Jerusalem als neuer Ministerpräsident vereidigt worden. Sechs Abgeordnete seiner wackeligen Koalition verweigerten Netanjahu ihre Stimme.
Nach zähen Verhandlungen ist es endlich soweit: Israel bekommt eine neue Regierung. Mit 30 Ministern und acht Stellvertretern hat der designierte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu das größte Kabinett in der Geschichte des Landes um sich versammelt. Neue Oppositionsführerin wird Noch-Außenministerin Zipi Livni.
Mehrere israelische Spitzenpolitiker stellen sich nach eigenen Angaben auf mögliche vorgezogene Neuwahlen ein.
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