Zu Hunderttausenden flüchten die Menschen aus Aleppo. Dort, in der größten Stadt Syriens, tobt wohl die entscheidende Schlacht zwischen Regime und Rebellen.
Einer von unzähligen Verletzten, die vor allem in den vergangenen Tagen in die spärlich ausgestatteten Krankenhäuser von Aleppo eingeliefert werden. Wie viele Menschen der "Entscheidungsschlacht" in der größten syrischen Stadt bislang zum Opfer gefallen sind, ist nicht klar.
Im Bürgerkrieg in Syrien spitzt sich die Lage offenbar zu. In den vergangenen Tagen sind wieder viele Fotos und Videos aus dem Land veröffentlicht worden. Dennoch lässt sich nicht immer prüfen, ob die Bilder aktuell sind und was sie tatsächlich zeigen.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind innerhalb der letzten 48 Stunden 200.000 Menschen geflohen. UN Nothilfekoordinatorin Valerie Amos forderte freien Zugang nach Aleppo für Hilfsorganisationen. Ähnlich der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning: "Humanitärer Zugang ist das Minimum, was wir brauchen." Das Rote Kreuz müsse "die Leute versorgen können", so der FDP-Politiker.