Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Stiller Abtritt: Rund vier Monate nach der Wahl am Hindukusch hat der UN-Sonderbeauftragte für Afghanistan angekündigt, sein Amt im März zur Verfügung zu stellen. Sein Stellvertreter hatte Eide vorgeworfen, den massiven Wahlbetrug zu verharmlosen.
Der UN-Sondergesandte für Afghanistan, Kai Eide, hat sich dem Ruf nach einer Verstärkung der internationalen Truppen am Hindukusch angeschlossen.
Der afghanische Präsident Hamid Karsai will sich nun doch einer Stichwahl stellen. Ob die jedoch wirklich stattfindet, ist mehr als ungewiss. Karsais einziges Ziel: Zeit gewinnen.
Eine UN-Untersuchung legt nahe, dass nicht Terroristen, sondern afghanische Sicherheitskräfte im Oktober in Kabul einen UN-Mitarbeiter töteten. Politisch nutzte der Mord vor allem Präsident Karsai.
Der Afghanistan-Einsatz wird gefährlicher. Das erwartet zumindest der Kommandeur der deutschen Truppen, Brigadegeneral Frank Leidenberger. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ derweil den Termin für einen Bundeswehr-Abzug offen.
Die Taliban haben ein angebliches Treffen mit UN-Vertretern zu möglichen Friedensverhandlungen als "Propaganda" abgestritten. Während sie weiter auf den heiligen Krieg setzen, betont Afghanistans Präsident Hamid Karsai die Notwendigkeit der Aussöhnung.
In der Theorie ist die neue Strategie der Alliierten schön: Wir reden mit den Taliban, finden Kompromisse, ziehen unsere Truppen ab. Immer deutlicher zeigt sich aber, dass die Taliban gar nicht verhandeln wollen - sie sehen sich auch so auf der Siegerstraße.
Konsequenz aus dem tödlichen Anschlag auf ein Gästehaus der Vereinten Nationen in Kabul: Die UN ziehen einen Großteil ihrer Mitarbeiter vorerst aus Afghanistan ab. Der Missionsleiter betonte aber, dies sei kein dauerhafter Abzug.
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon schaltet sich in den Streit um die Stichwahl in Afghanistan ein: Ban ist zu einem Überraschungsbesuch in Kabul und will dort Präsident Hamid Karsai und dessen aus der Wahl ausgestiegenen Kontrahenten Abdullah Abdullah treffen. Die Wahlkommission berät derweil das weitere Vorgehen.
Die Taliban haben mit einem tödlichen Angriff auf die Vereinten Nationen in Kabul nach eigenen Angaben ihre Operation gegen die Stichwahl um das Präsidentenamt in Afghanistan begonnen.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Afghanistan Afghanistan-Strategie Boykott Bratislava Fahrzeug Feldlager Feuergefecht Gästehaus Guttenberg Kabul Karsai Kundus Mudschaheddin Nato-Konferenz Stichwahl Taliban Tödliche Schüsse UN-Sondergesandte Verteidigungsminister Zivilisten
Abdullah Abdullah Anders Fogh Rasmussen Angela Merkel Ban Ki-moon Barack Obama Frank-Walter Steinmeier Franz Josef Jung Georg Klein Guido Westerwelle Hamid Karzai Hillary Clinton John Kerry Robert Gates Tom Koenigs
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
19:48 Arabische Staaten: Annan-Mission kann nicht ewig dauern
17:20 Tumulte nach Verurteilung von Ex-Präsident Mubarak
16:14 Verhafteter US-Spion in China: Eisiges Schweigen
14:15 Parteienstreit verzögert Regierungsbildung in Serbien
13:05 Noch keine Taliban-Frühjahrsoffensive in Afghanistan
13:03 Bericht: Obama ordnete Stuxnet-Attacken auf den Iran an
10:01 Landsleute empfangen Suu Kyi in Thailand begeistert
22:48 Putin-Spitze gegen Frankreich: Assad öfter in Paris als in Moskau