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Fünfeinhalb Monate nach der ersten Zeugenaussage zum Massaker von Srebrenica ist die Beweisaufnahme im Prozess gegen den früheren bosnischen Serbenführer Radovan Karadzic beendet worden.
Im Prozess gegen den früheren bosnischen Serbenführer Radovan Karadzic vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hat mit der ersten Befragung eines Überlebenden die Aufarbeitung des Massakers von Srebrenica begonnen.
Der frühere bosnische Serbenführer Radovan Karadzic ist auch am zweiten Tag seinem Prozess vor dem Haager UN-Kriegsverbrechertribunal ferngeblieben. Ankläger Alain Tieger nannte den 64-Jährigen am Dienstag den "Oberkommandierenden" der ethnischen Verfolgung in Bosnien. Unterdessen kehrte die ehemalige bosnisch-serbische Präsidentin Biljana Plavsic aus schwedischer Haft entlassen nach Belgrad zurück.
Manche halten Radovan Karadzic für geltungssüchtig, selbstverliebt und auch ein wenig verrückt. Aber nicht doch, sagt sein Rechtsberater, der US-Anwalt Peter Robinson. «Freundlich und sympathisch» sei der einstige Führer der bosnischen Serben. «Er hat Humor, ist schlau und hat Interessantes zu sagen.»
Die bosnische Regierungspartei hat den Ausschluss der Serbischen Demokratischen Partei (SDS) von den Parlamentswahlen gefordert, weil diese ihrem Gründer Radovan Karadzic eine Auszeichnung zugesprochen hat.
Hat die Nato im Bosnienkrieg unerlaubt Waffen geliefert? Der ehemalige bosnische Serbenführer Radovan Karadzic erhebt vor dem UN-Trubunal in Den Haag diesen Vorwurf und fordert von Deutschland die Herausgabe von Akten.
Das Massaker von Srebrenica und die Belagerung von Sarajewo sind mit seinem Namen verbunden: Wegen der millionenfachen Gräuel im Bosnienkrieg steht der ehemalige Serbenführer Radovan Karadzic vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal. Dort hat er sich erstmals zu den Vorwürfen geäußert.
Die Richter des UN-Kriegsverbrechertribunals lassen ihre Muskeln spielen: Radovan Karadzic darf sich nicht länger selbst verteidigen. Stattdessen erhält der wegen Völkermordes angeklagte einstige Führer der bosnischen Serben einen Pflichtverteidiger.
Der wegen Völkermordes angeklagte einstige Serbenführer Radovan Karadzic bekommt wegen seines andauernden Prozessboykotts einen Pflichtanwalt zugeteilt. Diese Entscheidung fällte der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien am Donnerstag in Den Haag.
Kein Ende des Boykotts in Sicht: Der frühere bosnische Serbenführer Radovan Karadzic erschien beim UN-Tribunal in Den Haag zwar erstmals persönlich vor seinen Richtern - aber nur, um mit der Fortsetzung seiner Abwesenheit zu drohen.
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