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Der "neue Kennedy" will Berlin besuchen. Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama plant angeblich eine Europa-Tour, ein möglicher Stopp ist die deutsche Haupstadt, sagte Regierungsberater Karsten Voigt. Obamas wahrscheinlicher Gegner John McCain rät aber zu einer anderen Route.
Die SPD sieht wegen der Libyen-Politik der Bundesregierung das Verhältnis zu den USA und anderen westlichen Verbündeten erheblich belastet.
Aus dem Herzen der Hauptstadt kommt Café Einstein, das neue Web-TV-Format auf stern.de. Heute im bekannten Polit-Treffpunkt "Unter den Linden": Karsten Voigt, Koordinator deutsch-amerikanische Beziehungen, über Obamas Sieg, seine wichigsten Aufgaben und was Angela Merkel davon hat
Neue Runde im Streit zwischen der SPD und der Linken: Erst rückt Helmut Schmidt Oskar Lafontaine in die Nähe von Adolf Hitler. Dann nennt die Linkspartei den Ex-Kanzler alterssenil. Und jetzt vergleicht der SPD-Politiker die Linke mit der rechtsextremen NPD.
Noch bevor der Besuchstermin feststeht, sorgen die Reisepläne Barack Obamas in Deutschland für Aufregung. Der US-Demokrat will eine Rede vor dem Brandenburger Tor halten, was der Bundesregierung nicht recht zu passen scheint. Nun hat sich Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit auf Obamas Seite geschlagen.
US-Präsident George W. Bush hat sich überraschend für seine oft aggressive Rhetorik vor und während des Irakkriegs entschuldigt. Zu Unrecht habe dies den Eindruck erweckt, er sei "nur auf Krieg aus". Auch im derzeitigen Atom-Konflikt mit dem Iran setze er auf eine diplomatische Lösung.
Außenpolitiker von SPD, CDU und FDP haben US-Präsident George W. Bush vor seinem Deutschlandbesuch in ungewöhnlich scharfer Form kritisiert. Sie werfen ihm Führungsschwäche und mangelnde Zielstrebigkeit vor. Einige von ihnen gehen sogar noch weiter.
48 Prozent der Bürger glauben, dass von den USA eine größere Bedrohung für den Weltfrieden ausgeht als vom Iran. Nur 31 Prozent halten den Iran für gefährlicher. Das ergab eine Forsa-Umfrage für den stern. Doch auch Kurt Becks Versuch, aus der USA-kritischen Stimmung in der Debatte politisch Kapital zu schlagen, bringt die SPD nicht voran.
US-Präsident Bush wollte mit seiner Rede zur Lage der Nation eigentlich alle Welt von seiner Irak-Politik überzeugen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die oppositionellen Demokraten griffen Bush heftig an, und auch in Deutschland gibt es offene Kritik.
Mit der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft kommt auf die Bundesregierung auch die Aufgabe zu, das Verhältnis zwischen der EU und den Vereinigten Staaten zu justieren. Im Interview mit stern.de beschreibt Außenamtsmitarbeiter Karsten Voigt, was Angela Merkel erwartet.
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