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Zwei Tage vor Ablauf der Frist am kommenden Freitag haben sich die russischen Truppen aus dem georgischen Kernland zurückgezogen. Georgiens Innenminister Wano Merabischwili forderte Kriegsflüchtlinge auf, in ihre Wohnungen zurückzukehren. Die EU nannte den Abzug "eine gute Nachricht".
Der Ton zwischen den USA und Russland verschärft sich weiter: Nachdem die US-Regierung ein für Russland wichtiges G8-Treffen abgesagt hat, will der Kreml nicht mehr über das den USA wichtige Atomprogramm des Iran reden. US-Außenministerin Condoleezza Rice geht weiter und attackiert Russland massiv.
Wie stürzte Kurt Beck als Parteichef der SPD? Was passierte in den Tagen davor? Und was geschah wirklich beim Drama am brandenburgischen Schwielowsee? Eine Geschichte über Intrigen und Entmachtungen in der SPD.
Russland hat diplomatische Beziehungen zu den von Georgien abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien aufgenommen und gleichzeitig mit dem Abzug seiner Truppen aus georgischem Kerngebiet begonnen. Die Europäische Union bemüht sich unterdessen darum, ein Übergreifen der Georgien-Krise auf die Ukraine zu verhindern.
Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat dem Westen schwere Fehler im Verhältnis zu Russland vorgeworfen. Dazu gehörten die beschlossene Aufstellung von Radar- und Raketensystemen in Polen und Tschechien sowie die Anerkennung des Kosovo. Schröder rief die EU zum Dialog mit Moskau auf.
Regierungschefs der Europäischen Union wollen auf dem EU-Sondergipfel das russische Vorgehen in Georgien mit scharfen Worten verurteilen. Gleichzeitig sollen die Beziehungen zu Moskau aber nicht noch weiter strapaziert werden.
Kurz vor den Brüsseler EU-Sondergipfel über die Kaukasus-Krise treten die 27 Staatschefs auf die Eskalationsbremse: Ein ausufernder Streit mit Russland ist nicht erwünscht, stattdessen sollen und müssen die Wogen geglättet werden. Wer könnte das besser als Angela Merkel?
Vor dem EU-Krisengipfel zum Georgien-Konflikt hat sich auch der russische Präsident Medwedew für einen konstruktiven Dialog zwischen Moskau und Brüssel ausgesprochen. Massive Kritik an der Regierung Saakaschwilis kommt jetzt von der OSZE. Die Lage in der Pufferzone bleibt dramatisch.
Schrille Töne im Streit um die von Georgien abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien: Die Europäische Union denkt nun sogar über Sanktionen gegen Russland nach. Moskau reagiert mit trotzigem Spott. Die EU sei "einfach enttäuscht", dass ihr "kleiner Schoßhund" Georgien die "Erwartungen nicht erfüllt" habe.
Russland erkennt die Unabhängigkeit der von Georgien abtrünnigen Provinzen Südossetien und Abchasien an. Das hat der russische Präsident Dmitri Medwedew bekannt gegeben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Anerkennung kritisiert. Das sei "absolut nicht akzeptabel", sagte sie.
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