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Der Krieg in Afghanistan fordert immer mehr zivile Opfer: Zwei Tage nach dem Luftschlag der Internationalen Schutztruppe Isaf, bei dem 27 Unbeteiligte starben, wurden bei einem Anschlag im Süden sieben Zivilisten getötet. Nato-Kommandeur Stanley McChrystal entschuldigte sich unterdessen bei der Bevölkerung.
Nach dem Tod von mehr als 20 Zivilpersonen bei einem Luftangriff in Afghanistan hat sich NATO-Kommandeur Stanley McChrystal persönlich bei der afghanischen Bevölkerung entschuldigt.
Neuer tragischer Fehler der Nato in Afghanistan: Bei einem Luftschlag im Süden des Landes sind versehentlich mehr als 30 Zivilisten getötet worden. Unter den Opfern sind auch Frauen und Kinder.
Sie hatten versprochen, die afghanische Zivilbevölkerung besser zu schützen. Doch nur einen Tag nach dem verheerenden Raketenangriff auf Zivilisten hat die Isaf-Schutztruppe in Südafghanisten erneut irrtümlich mehrere Zivilisten getötet.
In Südafghanistan rücken tausende Soldaten der internationalen und afghanischen Truppen gegen Taliban-Hochburgen vor. Es ist die größte Offensive seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes vor acht Jahren. In den Augen der Militärs soll es eine perfekte militärische Vorzeige-Operation mit politischem Ziel werden.
Mit viel mehr Geld und Zeit will die Nato den Frieden in Afghanistan erzwingen. Der Entwurf für die Abschlusserklärung der Strategiekonferenz in London sieht noch mindestens fünf Einsatzjahre vor. Taliban-Kämpfer sollen zudem mit Millionen Dollar zum Aufgeben verlockt werden.
Mehr Soldaten, höhere Risikobereitschaft: Stanley McChrystal, Oberbefehlshaber der Nato-Soldaten in Afghanistan, schwört die internationale Schutztruppe auf seine neue Strategie ein. Besonders kritisch sieht er das zögerliche Vorgehen der Deutschen am Hindukusch.
Antrittsbesuch in Afghanistan: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist überraschend in Kabul eingetroffen. Seine ersten Worte nach der Ankunft kamen bei den deutschen Soldaten gut an - bei der afghanischen Regierung möglicherweise weniger.
Der NatoBericht zu dem umstrittenen Luftangriff auf zwei Tanklaster nahe Kundus hat offenbar klare Fehler der Bundeswehr ausgemacht. Die Bundesregierung soll zuvor versucht haben, das Ergebnis zu beeinflussen.
Verteidigungsminister Jung in Bedrängnis: Die Nato rechnet nach dem Luftschlag nahe Kundus inzwischen mit rund 125 Toten - weitaus mehr, als bislang von der Bundeswehr zugegeben.
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