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14. Dezember 2009, 15:39 Uhr

Entwicklungsländer blockieren Klimagipfel

Der Klimagipfel ist heute für kurze Zeit ins Stocken geraten, die Entwicklungsländer boykottierten die offiziellen Gespräche. Der Grund: Die Industriestaaten seien nicht bereit, in ausreichendem Maße ihren CO2-Ausstoß zu vermindern. Die Europäische Union kritisiert die Blockade.

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Verwaister Platz: Wie das pazifische Inselreich Tuvalu boykottierten alle Entwicklungsländer vorübergehend die Klimagespräche© Axel Schmidt/DDP

Rückschlag statt Durchbruch auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen: Die Vertreter der Entwicklungsländer weigerten sich am Montag vorübergehend, an den Sitzungen der Arbeitsgruppen teilzunehmen. Sie wollen damit ihrer Forderung Nachdruck verleihen, dass die reichen Staaten ihre Ziele zur Senkung klimaschädlicher Treibhausgase höher stecken. Sie wollten erst wieder zu den Gesprächen zurückkehren, wenn dieses Problem gelöst sei, erklärten sie. Nach der kurzen Blockade stimmten sie einer Wiederaufnahme der Verhandlungen zu. Die Europäische Union kritisierte Teile der Entwicklungsländer für ihre Blockade. "Blockieren ist der schlechteste Weg", sagte der amtierende EU-Ratspräsident und schwedische Umweltminister Andreas Carlgren am Montagabend beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen. "Alles muss offen diskutiert werden."

Der Leiter der EU-Parlamentsdelegation Jo Leinen warnte vor dem "Misstrauen" zwischen den einzelnen Ländern. "Es ist nicht nur draußen, sondern auch hier drinnen eiskalt", sagte Leinen. Auch innerhalb der Gruppe der Entwicklungsländer (G77) gebe es unterschiedliche Meinungen. "Das sind mehrere Welten in einer."

UN-Klimachef Yvo de Boer sagte in Kopenhagen, es gehe nun darum, wichtige Schlüsselfragen zu klären und eine Verständigung darüber zu erzielen, was genau bis zum kommenden Freitag beschlossen werden solle. Jedes Industrieland habe ein Reduktionsziel vorgelegt. "Die Aufgabe ist, jetzt zu klären, ob sie unter dem Strich das ergeben, was die Wissenschaft verlangt", sagte de Boer. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass für Klimamaßnahmen in den armen Ländern keine Gesamtsumme beschlossen werde, sondern dass jedes einzelne Industrieland ein Finanzangebot auf den Tisch lege.

Medwedew fordert Rücksicht auf die Wirtschaft

Unterdessen hat der russische Präsident Dmitri Medwedew vor seiner Teilnahme am Gipfel mehr Rücksicht auf die Situation in Entwicklungsländern gefordert. Neue Klimaziele müssten die unterschiedlichen Bedingungen in jungen Industrienationen berücksichtigen, sagte Medwedew in einem Videoblog am Montag auf seiner Internetseite. Die Verpflichtungen dürften den "jeweiligen wirtschaftlichen Möglichkeiten und Prioritäten eines Landes" nicht zuwiderlaufen. Russland sei bereit, zur Verbesserung des weltweiten Klimas neue Verpflichtungen einzugehen.

Der Kremlchef bekräftigte, dass Russland seinen Ausstoß an Treibhausgasen bis 2020 im Vergleich zu 1990 bei minus 25 Prozent halten wolle. Er betonte auch, dass das größte Land der Erde durch seine Wälder schon seit langem einen großen Klimabeitrag leiste. Medwedew, der sein eigenes Land öffentlich als weltweit größten Energieverschwender kritisiert hat, kündigte an, dass Russland bis 2020 zudem seine Energieeffizienz um 40 Prozent erhöhen will.

DPA/AP
 
 
KOMMENTARE (10 von 20)
 
nightmare_online (15.12.2009, 10:40 Uhr)
@chatahootchee
Es existiert keine "Einschüchterung". Das ist - sorry - schlicht Quatsch. die Realtät ist, das diese Leute nicht "liefern". Seit 1993 können sie nicht liefern. Das ist nämlich das Jahr, in dem das letzte Mal ein Artikel in einem peer-review-Magazin stand, der den anthropogenen Teil des Klimwandels anzweifelte. Es existiert schon deshalb keine Einschüchterung, weil es WELTWEIT keine einzige Arbeitsgruppe gibt, die zum Thema arbeitet & publiziert, die den anthropogenen Anteil am Klimawandel anzweifelt. Die Skeptiker ziehen sich seit Jahren systematisch auf private Homepages und Zeitschriften mit der wissenschaftlichen Relevanz des "Goldenen Blattes" zurück.
Zum folgenden: Was haben Wettervorhersagen mit dem Thema zu tun? Ich sags mal so: Nichts!
Das sich das Klima in einem ständigen Wandel befindet, wird von niemand bestritten. Und darum gehts in der aktuellen Diskussion auch nicht.
Und in JEDER Wissenschaft beruht IMMER jede Theorie auf Annahmen. So what? Zweifeln wir deshalb nun die Evolution an? Oder die Relaitivitätstheorie?
Bitte-sachlich (14.12.2009, 22:36 Uhr)
@chatahootchee
Danke. Für die Argumente. Das mein ich ehrlich.

Ich anerkenne, dass sich das Klima jederzeit jenseits des menschlichen Einflusses verändert. Mal mehr und mal weniger. Eiszeit oder globale Erwärmung. Das ist gar keine Frage. Niemand behauptet, das die Veränderung der Umwelt dieser Tage AUSSCHLIEßLICH vom Menschen herrührt.

Alles, was in der Zukunft liegt, beruht auf Annahmen. Logo. Aber was ist schlecht daran, eine begründete wissenschaftliche Annahme zu haben?

Ich gehe sicherlich recht in der Annahme, dass Du den US-Republikanern politisch nahe stehst. (Korrigiere mich bitte, wenn nötig.) Wie kann ein US-Republikaner den mehrheitlichen wissenschaftlen Annahmen so vehement entgegentreten, aber gelassen an das Leben nach dem Tode glauben?

Darauf habe ich nur eine Antwort: aus Eigeninteresse. Solchem, das im Gegensatz zum Gemeinwohl steht.
chatahootchee (14.12.2009, 20:06 Uhr)
@BITTE-SACHLICH: WOGEGEN - WOFUER
Also 'wogegen':
- Wetterscharlatanerei unter Federfuehrung einer UNO, welche nicht einmal real existierende Menschen schuetzen kann, aber Klimavorhersagen eines teiles der Wssenschaftler als politisches Kalkuel nutzt.
- Einschuechterung der Gegen-Global-Warming-Wissenschaftler
- Politische Trittbrettfahrer, siehe UNO
- Al Gores Profitscharlatanerei

Wofuer:
- Verbesserte Wettervorhersagen
- Anerkennung, dass sich Klima ohne die Menschen aendern kann
- Zugestaendnis der Wissenschaftler, dass vieles auf Kaffeesatzleserei und Annahmen beruht
- WEG mit der Politik in solchen heiklen Dingen.
Zerberus (14.12.2009, 20:02 Uhr)
Stern könnte sich mal nen Beispiel nehmen:
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5528858/Ein-Physiker-erschuettert-die-Klimatheorie.html#xmsg_comment
Zerberus (14.12.2009, 19:15 Uhr)
@auwei und Bitte-sachlich
Die Sache ist nur die, die Wissenschaft ist sich nicht einig, die veröffentlichte Meinung allerdings schon. Der IPCC ist nun mal keine Wissenschaftliche Organisation, sondern eine Politische. Diese Organisation, behauptet sie würde die Ergebnisse der Mehrheit der Topwissenschatler nutzen, doch außer dem Namen kommen viele der Wissenschaftler in den Ergebnissen gar nicht vor. Möglicherweise kann der Mensch das Klima beeinflussen, allerdings nicht durch CO2 Reduktion, sondern Impfen von Wolken etc., der Anstieg des Co2 ist eine direkte Folge des Klimawandels, den Niemand abstreitet, nur kann Co2 nicht der Auslöser sein. Wieso wird die Sonnenaktivität, Sonnenbildung und die ständige Veränderung des Magnetfelds der Erde, sowie Meeresströmungen bei den meisten Modellen ignoriert und warum hat man sich auf Co2 so fixiert ??
Wir sind heute nicht in der Lage das Wetter der nächsten Woche vorauszusagen, glauben aber zu wissen wie es in 50 bzw. 100 Jahren sein wird, wohlgemerkt, nachdem die letzte Weltuntergangstheorie vor 30 Jahren gescheitert ist. Wenn sie mir erklären, warum wir den selben Klimawandel auf den anderen Planeten (z.B. Mars) haben und warum Wissenschaftler die auf ihren Gebiet als Topexperten gelten/galten nicht gehört werden, bzw. vom IPCC aufs äußerste beleidigt und eingeschüchtert werden, warum die Öffentlichkeit unzureichend über Global Cooling aufgeklärt wird, dann bin ich bereit meine Meinung zu ändern. Denn ich bin durchaus bereit meine Meinung zu überdenken und Fakten anzupassen. Was bei vielen der Klimagläubigen heute nicht der Fall ist.
RolliRllfeetz (14.12.2009, 19:15 Uhr)
Klima (Wetter)=( gleich) Vorhersage ( Wahrsagerei)???
Der Mensch (die Menschheit) hat einfach ZU WENIGE ZUVERLÄSSIGE DATEN - die einen Globalen Temperauranstieg (im vergleich zu MIllionen Jahren Erdgeschichte).
Endgültig auf die Menscheit selbst zurückführen kann.

Ist der Sonnenwind schuld (Wissenschaft^^)?

o. die vielen Verbrennungsmaschinen der Erdenbewohner (bekannte Erdöl , Kohle , Atomare Energie - Verbraucher).

Industrie und Private Nutzer sowie , als auch.

Wer fragt sich eigentlich Hier , in der BRD -" wo bleibt mein altes KFZ , wenn es durch den Verkauf (ohne die Saatsprämie) in den Markt gelangt.

Genau - das wird in 3e - Weltländer exportiert und da fahren es noch 100000e Kilometer!!!

Ja HALLO - die Leute da wollen auch ALLE MOBIL sein - und die schert es einen DRECK um den DRECK -

Stichwort : KATALYSOTOR

Jeder fordert - aber kaum einer ist auch zur Einsicht bereit - ein Schlüsselpunkt , zwischen den Industrieländern auf der einen und all ihren nacheiferenden zöglingen auf der anderen Seite - mal sehn wie das weitergeht...

habe fertig...
olli68 (14.12.2009, 19:01 Uhr)
Doppelmoral einer maßlosen Konsumgesellschaft
Eigentlich ist es ein Ding, dass sich die Entwicklungsländer überhaupt mit uns an einen Tisch setzen - bei der absurden Doppelmoral, die die Industrieländer propagieren. Kleine Indizien unten auf www.stern.de - Audi A7-Bericht und British-Airways-Streik:
Ein Auto mit 52 Liter (!) Maximalverbrauch und das Shopping-Wochenende auf Mallorca sind für uns halt normale Dimensionen...
vegefranz (14.12.2009, 18:52 Uhr)
Klimalüge - cui bono?
Klimalüge - cui bono?

Die globale Erwärmung ist ein Riesengeschäft. Die Klimalüge: Eine Geschichte von Zensur und Einschüchterung. Der größte Betrug der Menschheitsgeschichte.

Das Geschäft mit der Erderwärmung ist zu einer Art Religion geworden. Die Berichte über die Folgen der globalen Erwärumung werden immer apokalyptischer. Und wer eine andere Meinung vertritt, wird als "Rechter" bezeichnet.

Die Erkenntnisse über CO2 als Auslöser der globalen Erwärmung wird als "Wissenschaft" vermittelt. Aber es ist keine Wissenschaft. Es ist pure Propaganda. Im Verlauf der Erdgeschichte gab es Phasen, in denen der CO2-Gehalt der Atmoshpähre bedeutend höher war als heute. Und neue Erkenntnisse belegen: CO2 ist nicht die Ursache.

Die Erwärmung selbst hat andere Ursachen. Zudem ist bekannt, dass Temperaturen und Meeresspiegel seit Bestehen der Erde ständiger Veränderungen unterworfen waren. Klima war nie konstant. Die aktuelle Hysterie dient nur dem Geldtransfer in Richtung bestimmter Interessensgruppen und den Politikern weltweit als willkommene Gelegeneheit, versteckte Steuern in Form von Klima-Abgaben zu erheben oder - wie die Sonnenherrscher der Entwicklungsländer - zusätzliche Milliarden für ihr Luxusleben einzusacken .

Fakt jedenfalls ist: In der Vergangenheit können Klimaveränderungen nicht mit einem Anstieg von CO2 erklärt werden. Trotzdem hat sich dieses Märchen dank Medien in die Hirne der Menschen eingraviert. Nicht das Klima spielt verrückt, sondern viele Wissenschaftler und Politiker. Allen voran spielt der Klima-Rat der UNO (IPCC) eine äußerst korrupte Rolle im Ringen um die wahren Ursachen des Klimawandels.

So ist die Diskussion um den Klimawandel letztlich nichts anderes als ein Machtmittel, um Menschen globalen Interessengruppen - wie den Sonnenkönigen in den Entwicklungsstaaten - zu unterwerfen, welche vom selbst ausgerufenen CO2-Klima-Killer zu profitieren.
Bitte-sachlich (14.12.2009, 18:37 Uhr)
@zerberus
Klimahysteriker?

Ne Hysterie ist, was abläuft, wenn Banker und Börsianer glauben, auf eine Krise reagieren zu müssen. Dann schreien sie nach dem Staat, um Ihr Geschäft mit den Milliarden nicht zu verlieren. Und sie würgen die Wirtschaft ab mit Ihrer Hysterie, indem Sie den Unternehmen dringend benötigte Kredite verweigern, obwohl sie Geld dafür haben!

Das KIima ist kein Thema, dass sich linke oder rechte Geldschneider oder Fanatiker ausgedacht haben. Auf das Thema "Klima" sind wir gekommen durch Beobachtung, Studium und Schlussfolgerung. Auch Wissenschaft genannt.
Epedemic (14.12.2009, 18:30 Uhr)
@auweia
Und sie würden das Glauben?
Denn die einzigen Seiten die Gegenbeweise bringen sind "Verschwörungsseiten" die Sie wahrscheinlich als noch seriös genung ansehn. Und an sowas scheitert es.
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