Nordkorea lässt nicht locker: Erst genehmigt Pjöngjang offiziell einen Atomangriff gegen die USA. Dem Süden setzt das Regime ein Ultimatum.
Das Video im Wortlaut: Der Zugang zu der koreanischen Sonderwirtschaftszone Kaesong bleibt offenbar auch den zweiten Tag in Folge für den Süden geschlossen. Mehr...
Am Donnerstag warteten erneut zahlreiche Arbeiter vor der Grenze in den Norden. Die Nachrichtenlage ist dabei widersprüchlich. Offenbar wurde es etwa 220 südkoreanischen Arbeitern erlaubt, das Gelände zu verlassen. Damit wären dann noch rund 600 Südkoreaner in Kaesong auf nordkoreanischer Seite. Nordkorea soll den hier ansässigen Firmen aus dem Süden ein Frist bis kommende Woche gesetzt haben, um den gemeinsam betriebenen Industriekomplex zu verlassen. Bisher war die Sonderwirtschaftszone selten in die Konflikte auf der koreanischen Halbinsel hineingezogen worden. Nordkorea stachelt derweil den Konflikt mit den USA und dem Süden weiter an. Ein Sprecher des Generalstabs der nordkoreanischen Volksarmee erklärte, Nordkoreas Militär habe offiziell grünes Licht für einen Angriff gegen die USA gegeben, der auch den Einsatz von Atomwaffen einschließt. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel sagte, die Drohungen würden ernst genommen. Von Nordkorea gehe eine "reale und klare Gefahr" aus. Um das eigene Territorium künftig besser zu schützen, soll auf der Insel Guam im Pazifik ein Raketenabwehrsystem stationiert werden. Tarnkappenbomber und Kriegsschiffe befinden sich bereits in der Region. Experten sind der Meinung, dass Nordkorea weit davon entfernt ist, das US-Festland mit einer Atomwaffe treffen zu können. Mit diesen Drohungen reagierte der neue Machthaber Kim Jong Un auf eine Verschärfung der Sanktionen nach einem dritten Atomtest im Februar. ORT: SÜDKOREA / WASHINGTON (USA) Schließen
Nordkorea droht den USA offiziell mit einem möglichen Atomangriff "ohne jede Rücksicht". Washington nimmt die Ankündigung ernst und schickt eine neue Raketenabwehr in den Pazifik.
Nordkorea droht USA mit Atomschlag China plant für den "Notfall"Nach den Drohungen Nordkoreas an die USA sind Chinas Generäle in Sorge - auch vor einem atomaren Unfall. Was steckt hinter dem Kriegsgetrommel? "Kim Jong Un ist gefährlich", heißt es aus Südkorea.