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Bewegung im Grenzkonflikt zwischen Serbien und dem Kosovo: Die im Nordkosovo lebenden Serben haben angekündigt, einem von der Nato vermittelten Abkommen zur Beilegung des Konflikts zuzustimmen.
Serbien organisiert Kommunalwahlen. Die gelten zwar nicht für die Serben im Nachbarland Kosovo, doch die wollen trotzdem mitmachen. Die Emotionen kochen hoch. Die Bundeswehr schickt zusätzliche Soldaten.
Die Serben im Norden des Kosovo haben am Dienstag mit einer zweitägigen Volksabstimmung über die Anerkennung der Regierung in Pristina begonnen. Die Wahllokale öffneten um 07.00 Uhr (MEZ) und sollten um 18.00 Uhr schließen, am Mittwoch wird die Wahl fortgesetzt. Die mehr als 35.000 Wahlberechtigten sollen bei dem Referendum die Frage beantworten: "Erkennen sie die Institutionen der sogenannten Republik Kosovo in Pristina an?
Serbien riskiert seinen Antrag auf EU-Mitgliedschaft: Gegen den Aufruf des serbischen Staatspräsidenten Tadic bleiben die mehr als 20 Straßensperren im Norden des Kosovo bestehen.
Im Grenzkonflikt zwischen Serbien und dem Kosovo hat sich die serbische Seite am Dienstag kompromissbereit gezeigt.
In der Stadt Kosovska Mitrovica im Nord-Kosovo ist ein Serbe durch Schüsse getötet worden.
Der Jubel über Unabhängigkeitserklärung des Kosovo ist vorbei. Die Kosovaren müssen nun mit ihrer neuen Unabhängigkeit leben und ihre hochgesteckten Erwartungen selbst erfüllen. Noch wichtiger: Sie müssen eine äußerst frustrierte Minderheit in ihre Selbständigkeit einbinden.
Nach den gestrigen Krawallen im Kosovo ist ein UN-Polizist seinen Verletzungen erlegen. Nun patrouilliert die Nato-Schutztruppe Kfor durch die serbische Stadt Mitrovica, Stacheldraht begrenzt das ethnisch geteilte Stadtgebiet.
Bei Zusammenstößen zwischen Serben und Albanern in der Provinz Kosovo sind mindestens neun Menschen getötet worden. Auslöser der Unruhen war der Tod zweier albanischer Kinder, die angeblich von Serben in einen See gehetzt worden waren.
Wenn im Kosovo ein neues Parlament gewählt wird, geht es nicht nur um 120 Mandate in Pristina. Es geht vor allem um die ungeklärte Zukunft der Provinz. Viele Serben sind zum Boykott der Wahl entschlossen.
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