Nach dem Blutbad von Port Said kochen die Emotionen hoch. In Kairo und Suez demonstrieren die Menschen gegen die Untätigkeit der Sicherheitskräfte. Es kommt zu Straßenschlachten zwischen Polizei und Demonstranten.
Die Situation in Ägypten nach den Fußball-Krawallen von Port Said bleibt explosiv. In der Hauptstadt Kairo stehen einen Tag nach dem Blutbad in einem Fußballstadion am 1. Februar tausende Ägypter auf einem Bahnsteig, um die verletzten Fans des Al-Ahli-Clubs in Empfang zu nehmen.
Zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommt es später zu schweren Zusammenstößen, mehr als 600 Menschen werden verletzt. Auch in Suez kommt es zu Blutvergießen. Dort werden zwei Menschen erschossen, 25 Protestierer werden verletzt. Auslöser der Unruhen in Suez sind, laut Polizei, Hunderte Demonstranten, die das Hauptquartier der Sicherheitskräfte mit Steinen und Molotow-Cocktails angreifen. daraufhin setzen die Polizisten Tränengas ein und feuern in die Luft