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Nato lehnt Waffentechnik aus Deutschland ab

Kommando zurück: Deutschland wird nun doch keine Bombenbauteile für den Krieg in Libyen zur Verfügung stellen. Die Nato lehnte ein entsprechendes Angebot ab. Wegen der Enthaltung Deutschlands im UN-Sicherheitsrat war die indirekte Unterstützung der Kämpfe auf Kritik gestoßen.

  Bomben aud Tripolis: Die Nato benötigt keine deutsche Waffentechnik für den Krieg in Libyen

Bomben aud Tripolis: Die Nato benötigt keine deutsche Waffentechnik für den Krieg in Libyen

Deutschland wird keine Bombenbauteile für den Libyenkrieg liefern. Das Verteidigungsministerium gab am Mittwoch bekannt, dass die Nato ein entsprechendes Angebot abgelehnt hat. Die zuständige Versorgungsagentur Namsa habe "bereits vor Wochen entschieden, das Angebot einer anderen Nation in Anspruch zu nehmen", sagte ein Sprecher.

Er bekräftigte aber, dass die Bundesregierung grundsätzlich zur Lieferung von Waffen- und Munition für den Einsatz bereit sei. Es gehöre zum "bewährten Bündnisalltag, dass die Partner die logistischen Engpässe untereinander ausgleichen".

De Maizière: Unterstützen Ziele der Mission

So habe Deutschland die Verbündeten im Libyeneinsatz bereits im Frühjahr mit Leuchtmunition für Bordkanonen unterstützt. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) habe immer betont, dass er die Ziele der Mission unterstütze, auch wenn sich Deutschland militärisch nicht beteilige. Die Angebote für Munitionslieferungen sollten zeigen: "Unsere Unterstützung erschöpft sich hier nicht in Bekundungen."

Das Verteidigungsministerium hatte bereits am Dienstag bestätigt, dass es auf Anfrage der Namsa ein deutsches Angebot zur Munitionslieferung gebe. Allerdings gab das Ministerium zunächst nicht bekannt, dass die Namsa das Angebot nicht in Anspruch nehmen wird.

dho/DPA/DPA

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