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Das Massaker von Srebrenica und die Belagerung von Sarajewo sind mit seinem Namen verbunden: Wegen der millionenfachen Gräuel im Bosnienkrieg steht der ehemalige Serbenführer Radovan Karadzic vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal. Dort hat er sich erstmals zu den Vorwürfen geäußert.
1988 wurde die letzte Schuldrate für den Zweiten Weltkrieg beglichen, am Sonntag bezahlte der Bund nun auch die letzte aus dem Ersten Weltkrieg. Grund für die späte Zahlung ist ausgerechnet die Wiedervereinigung. Das Ereignis ging recht nüchtern über die Bühne.
Erika Steinbach wird zur Belastung für die CDU, auch deshalb, weil sie den Deutschlandbeauftragten Polens beleidigt hat. Dennoch will die Parteiführung Steinbach halten - aus kühl kalkulierten Gründen.
Jetzt wird zurückgeschossen: In einer wütenden Rede zum "Tag der Heimat" unterstellt Erika Steinbach ihren Kritikern eine "konzertierte Aktion" gegen den Bund der Vertriebenen und verweist auf die "antidemokratischen Lebensläufe grüner Spitzenpolitiker". Zuvor hatte sie auch der CDU einen falschen Kurs attestiert.
Zwar zieht sich Vertriebenen-Chefin Erika Steinbach nach dem Eklat um ihre Äußerungen um den Beginn des Zweiten Weltkrieges aus der CDU-Spitze zurück. Die Kritik an ihr reißt dennoch nicht ab. Die SPD nennt sie "Giftmischerin" und auch die polnischen Medien gehen hart mit Steinbach ins Gericht.
Der polnische Botschafter in Deutschland, Marek Prawda, fühlt sich durch Äußerungen aus dem Bund der Vertriebenen (BdV) über den Beginn des Zweiten Weltkriegs an Nazi-Propaganda erinnert.
Sie habe schon in der Sommerpause entschieden, nicht mehr für den CDU-Parteivorstand zu kandidieren, sagt Erika Steinbach zu stern.de. Die aktuellen Querelen hätten sie nur darin bestätigt. Fakt ist: Um Steinbach wurde es schon längere Zeit einsam.
Erika Steinbach steht im CDU-Vorstand alleine da. Sagt sie - und kandiert daher nicht mehr für das Gremium. Damit dürften die Debatten um ihre Weltkriegs-Theorien aber nicht verstummen.
Mit Äußerungen zur Kriegsschuld Deutschlands hat die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach (CDU), bei der Klausurtagung des Unions-Fraktionsvorstands für Empörung gesorgt.
Mit Äußerungen zur Kriegsschuld Deutschlands hat die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach (CDU), bei der Klausurtagung des Unions-Fraktionsvorstands für Empörung gesorgt.
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