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Russlands Präsident Putin setzt den USA die Pistole auf die Brust: Er will sich künftig nicht mehr an den KSE-Vertrag halten, der Obergrenzen für konventionelle Streitkräfte festlegt. Putins begründete diesen Schritt mit dem geplanten US-Raketenschirm in Europa.
Drei Tage vor den Parlamentswahlen in Russland verschärft Präsident Putin den Konfrontationskurs mit dem Westen. Mit seiner Unterschrift unter die angekündigte Aussetzung des KSE-Abrüstungsvertrags unterstreicht er Russlands Strategie der Stärke. Eine Politik, die sein Volk honoriert.
Was passiert, wenn Russland den KSE-Vertrag nicht nur aussetzt, sondern neu verhandeln will? Steuert Europa dann auf einen Kalten Krieg zu? stern.de sprach mit den Rüstungsexperten Oliver Meier über Drohgebärden und ihre realen Folgen.
Das Verhältnis zwischen der Nato und Russland kühlt sich rapide ab. Anlass: der geplante Nato-Raketenschild. Auch deshalb will Russland jetzt ein Abrüstungsabkommen aussetzen. Der russische Außenminister denkt schon an die Kündigung des Vertrags.
Beim deutsch-russischen Gipfeltreffen versucht Präsident Wladimir Putin, Bedenken des Westens zu besänftigen: Auch mit neuen Menschen an der Macht, werde sich Russlands Kurs nicht ändern. Entgegenkommen zeigt das Land im Raketenstreit mit den USA.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Beteiligung Moskaus am Abrüstungsvertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa ausgesetzt. Dieses Vorgehen hatte Putin im April angekündigt, wenn der Streit um den US-Raketenschild nicht gelöst würde.
Russland hat am Dienstag eine neue Rakete getestet, die angeblich jeden Schutzschild überwinden kann. Experten werten den überraschenden Test als Antwort des Kremls auf den Plan der USA, in Osteuropa ein Raketenabwehr-Systen zu installieren.
Russland droht, aus der Rüstungskontrolle in Europa auszusteigen, und der Westen ist schockiert. Kein KSE-Vertrag - das fühlt sich an, als wäre der Kalte Krieg zurückgekehrt. Aber warum bricht Präsident Putin ihn vom Zaum?
Die Vertreter der Nato sind verwirrt: Haben die Russen bereits den Abrüstungsvertrag KSE gekündigt oder nicht. Die Äußerungen aus dem russischen Außenministerium jedenfalls sind so unklar, dass die Nato nun eine Erklärung verlangt.
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