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Der Weg zum Frieden für den Kongo bleibt auch nach der Einigung der Konfliktparteien auf eine Übergangsregierung noch holprig. In weiten Teilen des Landes ignorieren nach wie vor Milizgruppen den Friedensschluss.
Die UN sprechen von "willkürlichen Exekutionen", Beobachter warnen vor einem Völkermord wie 1994 in Ruanda. In den letzten Jahren starben rund 2,5 Millionen Menschen im Kongo an den Folgen des Bürgerkriegs.
Der Friedenseinsatz von europäischen Truppen im Kongo hat die ersten Opfer gefordert. Französische Soldaten erschossen zwei Milizkämpfer.
Immer noch zerren Milizen im Kongo Menschen aus ihren Häusern, kidnappen, vergewaltigen und plündern. Die Mörder wissen, dass die europäische Eingreiftruppe ihnen die Waffen nicht abnehmen darf. Nun wächst die Kritik am begrenzten Mandat.
Kriegerische Auseinandersetzungen prägen immer noch weite Teile der Welt. Lange Zeit hat der Krieg im Irak die Schlagzeilen beherrscht - und andere Kriege dadurch in den Hintergrund gedrängt. Ein Überblick.
Im kongolesischen Bürgerkrieg versucht eine UN-Mission, die verfeindeten Milizen zu entwaffnen und den jungen Soldaten einen Neuanfang zu ermöglichen - unter anderem mit Kursen in waffenfreiem Leben.
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