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12. Januar 2009, 20:31 Uhr

Bush ist stolz auf sein Erbe

Entspannt, humorig und stolz hat US-Präsident George W. Bush von den Journalisten im Weißen Haus Abschied genommen. Zwar wurde die letzte Pressekonferenz seiner achtjährigen Amtszeit immer wieder von Lachen und ironischen Anspielungen unterbrochen, doch hatte der scheidende Bush auch ein ernstes Anliegen.

George W. Bush, letzte Pressekonferenz, Weißes Haus

So richtig in Fahrt kam Bush auf der Pressekonferenz beim Thema Amerikas Ansehen in der Welt© EPA

Auf seiner letzten offiziellen Pressekonferenz hat US-Präsident George W. Bush die Erfolge seiner beiden Amtszeiten verteidigt. Gleichzeitig zeigte sich der scheidende Amtsinhaber auch nachdenklich und räumte mehrere Fehler ein, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg. "Keine Massenvernichtungswaffen zu finden, war eine große Enttäuschung", sagte Bush am Montag. 2003 auf einem Flugzeugträger "Mission Accomplished" (Mission vollendet) erklärt zu haben, sei vorschnell gewesen. "Das war ein Fehler", räumte Bush ein.

Der Irak-Krieg, der von Bushs Regierung mit Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins begründet worden war, wird über die Bewertung des Präsidenten in den Geschichtsbüchern entscheiden. 4.000 US-Soldaten wurden dort seit 2003 getötet, tausende Iraker fielen Kämpfen und Anschlägen zum Opfer. Auch den Skandal der Misshandlungen von Gefangenen im irakischen Gefängnis Abu Ghraib durch US-Soldaten nannte Bush als einen der Fehler in seiner zweiten Amtszeit. Trotz des unpopulären Kriegs sieht Bush das Ansehen der USA in der Welt jedoch nicht als beschädigt an. Auf eine entsprechende Nachfrage von Journalisten reagierte er gereizt. "Ich stimme der Feststellung, dass die Leute Amerika in einem gedämpften Licht betrachten, nicht zu", sagte Bush.

Das Gefangenenlager Guantanamo habe für Kontroversen gesorgt, räumte er ein. Gleichzeitig verteidigte er jedoch den Beschluss harter Verhörmethoden - die von Kritikern als Folter betrachtet werden - und von Abhöraktionen im großen Stil in den USA. Dies sei nach den Anschlägen vom 11. September 2001 nötig gewesen. Ein Angriff auf die USA sei auch weiterhin eine Bedrohung und damit die größte Herausforderung für seinen Nachfolger, sagte Bush. "Es gibt da draußen immer noch einen Feind, der Amerika und den Amerikanern Schaden zufügen will." Darüber hinaus verteidigte Bush die Reaktion der Regierung nach dem verheerenden Hurrikan "Katrina". Kritik, sie sei zu langsam gewesen, ließ er nicht gelten.

Dem künftigen Präsidenten Barack Obama wünschte er viel Glück und gratulierte dem Land nochmals zur Wahl des ersten afroamerikanischen Präsidenten. Mit Bezug auf dessen Amtseinführung am 20. Januar sagte Bush: "Ich betrachte mich selbst als glücklich, einen Sitz in der ersten Reihe zu haben, bei dem Ereignis, das für unser Land historisch sein wird." Die Wahl von Präsident Obama zeige deutlich, wie weit die USA bei der Überwindung der Rassentrennung gekommen seien.

AP/DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 13)
 
Aaron71 (14.01.2009, 18:25 Uhr)
@kimcool
ich würde außer dem Stürmer noch andere Medien lesen, dann müsste man hier auch nicht Ihr unerträgliches Geschwafel von der jüdischen Weltverschwörung ertragen.
Georges13437 (13.01.2009, 19:00 Uhr)
@Stern user
Fragen können niemals unwahr sein und eine subjektive Sicht der Dinge ist mir immer vorbehalten.
Einer schrieb, wir sind gegen den Irakkrieg auf die Straße gegangen, einige haben dieses getan, aber längst nicht die Mehrheit. Die Zeit verklärt halt immer, wie es wirklich war. Haben sie eigentlich die vielen symphatischen Bilder aus ihrem kopf verdrängt. Georgieboy im Kreise seiner Diener in Heiligendamm.
Diese Bilder waren schöne Bilder von deutschen medien gerne mal in die Runde gestreut.
Wenn ich von Medien schreibe, meine ich natürlich jene die in Deutschland auch entsprechenden Einfluß haben.
Wie gesagt, ich bleibe dabei, dass ich meine, dass unsere Medien den Mumm, den Mut zu einer freien und offenen unabhängigen Berichterstattung, vor vielen Jahren am Kanzleramt abgegeben haben.
Es gab diesbezüglich schon bessere Zeiten in der Vergangenheit.
Georges13437
tetrapanax (13.01.2009, 18:26 Uhr)
Klar, Kimcool,
der Iran ist ANGEBLICH eine Bedrohung für Israel. Denn eigentlich hat der iranische Präsident Israel lieb!
.
Bush mit Hitler zu vergleichen ist sowas von daneben, kimcool, und zeigt, was Sie für ein verbohrtes A...ch sind!
.
Ach ja, und die dunkeldeutsche Gisella, gröhlt auch wieder, denn die weiß ja alles - hat ja schließlich in Amerika gelebt, die D..backe!
Gisella (13.01.2009, 14:39 Uhr)
kimcool
Ihr Beitrag ist gut.Wir haben dort von1987 bis 2006 gelebt-ein wunderschönes Land, wenn nicht diese unerträgliche Poltik -und nach dem 9.11. eine unmögliche Hass-Ausländerpolitk unter dem Mantel des patriot act-betrieben worden wäre.Bush und Co. waren maßgeblich daran beteiligt und natürlich Reporter von Fox-News. Man konnte wirklich Angst bekommen und jede Kritik an der Bush-Administration war gefährlich.Das Schweigen der Deutschen Regierung und die dicke Freundschaft unserer Frau Merkel zur Bush Regierung hat uns überrascht und ist uns "sauer aufgestossen".-Ich hoffe, Obama hat den Mut und klagt diesen Kriegsverbrecher an. aber......
kimcool (13.01.2009, 13:45 Uhr)
PS: Geschäftliche Verbindungen zwischen Hitler- Bush
Einfach mal googeln under PRESCOTT BUSH. Das ist der Vater des ersten George H. W. Bush, und somit der Großvater von Kriegsverbrecher George W. Bush. Prescott Bush hat intensive Kontakte mit den Nazis gehabt und Geschäfte mit Hitler gemacht. Wen wundert's? Kriegstreiber unter sich verstehen sich halt blendend.....
kimcool (13.01.2009, 13:34 Uhr)
Kriegsverbrecher, Massenmörder, Kindesmörder, Faschist.
Wenn Bush "stolz auf sein Erbe" ist, dann müsste Deutschland ja stolz auf das Erbe der Nazis sein. Genau wie Adolph Hitler hat Bush das Volk belogen, in einem Akt höchster Gemeinheit ein ganzes Volk überfallen und hunderttausende Kinder abgeschlachtet, fadenscheinige
Kriegsgründe erfunden von wegen Irak habe "Massenvernichtungswaffen" und schlimmeres. In den USA hat er, genau wie Hitler, kurz nach dem Krieg ständig von "Bedrohung" gefaselt und dies als Vorwand benutzt, die Rechte der Amerikaner zu beschneiden im "patriot act". Die Amerikaner können z.b. seitdem am Telefon heimlich abgehört werden, die Post heimlich geöffnet und der Staat darf in den USA deine Wohnung durchsuchen während DU GAR NICHT DA bist und nichts davon merkst......
Bush ist der Begründer eines neuen Faschismus, ich empfehle allen die 10 Punkte der jüdischen Journalistin Naomi Wolf, die sagt: was in den USA unter Bush geschieht ist dsa selbe wie das was in Deutschland unter Hitler geschah. Sie hat 10 Punkte zusammengefasst, die darauf hinweisen wenn ein Staat faschistisch wird (auf YouTube).
Bilanz des Angriffskrieges:
- - -
Über 1 Million ermordete unschuldige Iraker
- - - Über 700 000 brutal massakrierte unschuldige Irakische Kinder - - - -Plünderung von Museen und Zerstörung zahlloser Kulturgüter ----Raub der gesamten Irakischen Öl-Industrie (einer der Hauptgründe für den Angriffskrieg) durch faschistiche Amerikanische Kräfte----
Verschleierung der Kriegsverbrechen durch die Amerikanische Regierung (Kriegsverbrecherin und Massenmördering Condoleeza Rice mehrfach beim Lügen vor Gericht und vor dem Amerikanischen Kongress überführt, siehe Video auf YouTube über die Vernehmung durch den Abgeordneten Wexler). Übrigens: Unter Obama wird sich nichts ändern,ausser dass der Präsident nun weniger dümmlich aussieht und eine andere Hautfarbe hat. Doch auch OBAMA hat bereits im Juni 2008 angekündigt auf einer Rede vor der Israel-Lobby AIPAC, dass auch er eine willige Marionette Israels sein wird und AIPAC die Stiefel küssen wird. (AIPAC American-Israel Public Affairs Committee). Jeder Präsident der das nicht tut, wird einfach aus dem Weg geräumt, so wie Kennedy das Bankenkartell entmachtet hat durch den "Executive Order 11110", und genau vier Monate später so ganz zufällig ermordet wurde. Komischer Zufall übrigens auch dass Jörg Haider plötzlich verschwand, nachdem er in den Medien mehrfach die Bankenmafia kritisiert hat.....jaja, so wird Politik gemacht. Suchbegriffe: Kennedy "Executive Order 11110" FEDERAL RESERVE Bank.
DonFuego (13.01.2009, 10:24 Uhr)
@stern-user
Die deutschen Medien haben schon durchgeblickt. Aber die amerikanischen Medien und Öffentlichkeit eben nicht. Wir sind hier in Europa z.B. gegen den Irak-Krieg auf die Straße gegangen, die Amerikaner haben 8 Jahre gebraucht um zu erkennen, was das für eine Puppet-On-A-String-Regierung ist, die sie da gewählt haben. Wir haben uns von Rumsfeld dafür sogar öffentlich abwatschen lassen dürfen.
Huxley_82 (13.01.2009, 09:20 Uhr)
Tja
Bush hat vieles falsch gemacht, aber sein Engagement für Afrika fällt wieder unter den Teppich... schade eigentlich, denn es gibt auch einen "anderen" George W. Bush. Nur den verschweigen unsere Medien, aus welchen Gründen auch immer...
stern-user (13.01.2009, 05:03 Uhr)
@Georges13437
das ist schlichtweg unwahr, was sie da schreiben. So schrieb beispielsweise die Washington Post bereits im Februar 2003 (also einen Monat vor dem Angriff) dass Massenvernichtungswaffen wohl nicht aufgefunden werden. Der Spiegel hatte von Januar 2003 an eine Reihe über die unsäglichen Verbrechen Saddam Husseins und GLEICHZEITIG eine Serie über die forcierten Nachrichten der CIA (Tennet wurde später geopfert). Die FR war kategorisch gegen den Krieg, die taz sowieso. Ihr Statement kann so nicht stehen bleiben.
Conway (13.01.2009, 00:47 Uhr)
:-)
Wenn die erschwindelte Wahl einer Kriegstreibermarionette dem US Ansehen Weltweit nicht geschadet hat, was denn dann seit dem Kennedymord, dessen Akten auf Regierungsweisung noch immer geheim gehalten werden? Bush war lediglich ein Erfüllungsgehilfe US-Imperialistischer Machtinteressen. Natürlich sieht ER keine negativen Auswirkung seiner Amtszeit. Er und seinesgleichen hatten schließlich 8 recht profitable Jahre, Das Land ist am Boden und dank der globalen Korruption eben auch nur da, statt dort, wo es sich in einer wirklich freien Marktwirtschaft befinden würde. Unter der Erde. Die US Finanzmafia hat die WW-Krise verursacht. Müsste sie dafür gerade stehen, würden die USA wirtschaftlich nicht mehr existieren.
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