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Wird José Manuel Barroso nochmals Präsident der EU-Kommission? Die konservativen Regierungschefs in Europa wollen es so. Aber entschieden ist noch nichts. FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin sagt, es habe auch "keine Eile ".
Die drohende Herabstufung für Deutschland durch die US-Ratingagentur Standard & Poor's lässt den Ruf nach einem europäischen Pendant lauter werden. Unterdessen versucht S&P die Wogen zu glätten.
Die Totenglocke Europas läutet seit Jahren, nun ist es ernst. Die EU muss gerettet werden - mit einer radikalen Reform, angestoßen von Kanzlerin Merkel. Auf dem Spiel steht der deutsche Wohlstand.
Es ist eine Wiedereingliederungsmaßnahme de luxe. Trotz seiner Pleite in der Partei darf Guido Westerwelle Minister bleiben. Angesichts seiner außenpolitischen Bilanz ist das ein gewagtes Spiel.
Es ist ein Mini-Schritt hin zu mehr Demokratie in Brüssel: Die EU-Außenminister haben sich auf die Regeln für ein europäisches Bürgerbegehren geeinigt. Allerdings: Die Hürden sind hoch, und verbindlich ist der Bürgerwillen auch nicht.
Ihre Position in Brüssel ist klar: Die EU-Verträge müssen geändert werden. Auch wenn Merkel viele Amtskollegen erzürnt ? ein Einknicken wie bei der Griechenlandkrise kann sie sich nicht leisten.
Ärger in der EU: Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatschef Sarkozy haben sich mit ihrem untereinander ausgehandelten Kompromiss zum EU-Stabilitätspakt keine Freunde gemacht. "Der europäische Geist funktioniert nicht mit einem Zweitaktmotor", wettert Luxemburgs Außenminister Asselborn.
Herman van Rombuy oder Jan Peter Balkenende? Massimo d'Alema oder Olli Rehn? Die EU ist auf der Suche nach neuem Spitzenpersonal - einem Ratspräsidenten und einem Außenminister. Ein echter Charismatiker ist nicht unter den Kandidaten.
Geht es nach dem schwedischen EU-Vorsitz, dürfen amerikanische Behörden künftig die Daten europäischer Bankkunden fast unbegrenzt einsehen. Das geplante Abkommen mit den USA empört nicht nur Europaparlamentarier.
Es fehlt nur noch die Unterschrift des tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus unter dem EU-Reformvertrag. Nun hat Klaus in Brüssel bekommen, was er wollte - der EU-Gipfel einigte sich darauf, Tschechien eine Ausstiegsklausel aus der Grundrechtecharta zu gewähren.
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