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Die israelischen Streitkräfte haben mit ihrem Rückzug aus dem Südlibanon begonnen. Gleichzeitig überquerten libanesische Streitkräfte den Litani-Fluss. Sie sollen gemeinsam mit UN-Truppen die Kontrolle über die Region übernehmen.
Der Weltsicherheitsrat fordert in einer Resolution das "vollständige Ende der Kampfhandlungen". Dennoch wird im Süd-Libanon weiter gekämpft. Hisbollah will die Waffenruhe akzeptieren - aber nur, wenn Israel seine Bodenoffensive beendet.
Das israelische Sicherheitskabinett hat beschlossen, die Bodenoffensive im Libanon massiv auszuweiten. Offenbar sollen die Truppen nun bis zum Litani-Fluss vorrücken, der rund 30 Kilometer von der Grenze entfernt liegt.
Trotz einer deutschen Zusage sind auf einer Truppenstellerkonferenz in New York noch nicht genügend Soldaten für den Blauhelm-Einsatz im Libanon zusammengekommen. Viele Länder scheuen noch feste Zusagen.
Die Waffenruhe im Nahen Osten hält, doch der Krieg könnte bald weitergehen. Zumindest Israel droht mit der Fortsetzung der Auseinandersetzungen, wenn die Hisbollah nicht vollständig entwaffnet wird.
Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass die massive Verstärkung der UN-Friedenstruppe im Südlibanon (Unifil) an diesem Donnerstag in New York anläuft. Mehrere Länder hätten sich indirekt zur Entsendung von Soldaten, Panzern, Hubschraubern und Schiffen bereit erklärt.
Frank-Walter Steinmeier hat nach einer Rede des syrischen Präsidenten überraschend seine Reise nach Syrien abgesagt. Der Außenminister war "massiv enttäuscht" über die Äußerungen Assads, erfuhr stern.de.
Eigentlich herrscht seit Montagmorgen zwischen israelischen Truppen und der Hisbollah-Miliz Waffenruhe. Dennoch sind im Südlibanon wiederholt Raketen abgefeuert worden. Noch hält Israel still.
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Südlibanon hat am ersten Tag gehalten. Doch auf die Hisbollah-Führung werde weiterhin Jagd gemacht, kündigte Israels Ministerpräsident Olmert an.
Israel macht einen Truppenabzug von der Stationierung internationaler und libanesischer Truppen abhängig. Israel und der Libanon haben Generalsekretär Kofi Annan zugesagt, die Kampfhandlungen ab Montagmorgen einzustellen.
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