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Die israelische Luftwaffe hat in Ziele im Gazastreifen angegriffen und ein ranghohes Hamas-Mitglied getötet. Elf weitere Menschen sollen verletzt worden sein. Die radikalislamische Organisation kündigte Vergeltung an
Tag für Tag kommen neue Details der Bombennacht von Kundus ans Tageslicht. Offenbar konnte Oberst Georg Klein sich nicht nur auf Bilder aus den US-Kampfjets stützen, auch die Bundeswehr soll den Luftschlag gefilmt haben. Zudem gerät nun auch die Kommando-Zentrale in Potsdam in Erklärungsnot.
Täglich neue Berichte, täglich neue Zweifel - und Guttenberg liefert nur ungelenke Selbstverteidigung. Auch die Kanzlerin gerät in den Sog der Kundus-Affäre.
Ein drohender Taliban-Angriff auf das Bundeswehrlager in Kundus trieb Oberst Klein offenbar dazu, den Luftschlag zu befehlen. Dann hat er nach stern-Informationen die Ermittlungen behindert.
Kein Tag ohne News von Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg: Er will den Dialog mit den Taliban suchen. Die SPD will den Dialog mit ihm im Untersuchungsausschuss unter Eid führen. Und die Bürger? Sehen in ihm weiter den künftigen Kanzler.
Verteidigungsminister Guttenberg räumt mit Illusionen über Afghanistan auf: Er zweifle, dass sich dort eine Demokratie westlicher Prägung etablieren lasse, sagte er der "BamS". Unterdessen wurden neue Details zum Luftangriff von Kundus bekannt.
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg geht in die Offensive: Er sei bereit, seine Darstellung der Ereignisse rund um den umstrittenen Luftangriff bei Kundus zu beeiden, sagte Guttenberg in einem Interview. Zugleich konkretisierte er den Weg zu einer Beendigung des deutschen Afghanistan-Einsatzes.
"Militärisch angemessen" - so hatte Verteidigungsminister Guttenberg den Luftangriff von Kundus genannt. Jetzt will er prüfen, ob seine Einschätzung richtig war. Unter Druck ist auch das Kanzleramt: Angeblich bewertete es den Einsatz schon vor der Wahl als Fehler, schwieg aber.
Steuersenkungen? Nicht mit Schleswig-Harry! Stasi? Nicht mit Sozpäd Platzeck! Und dann dreht auch noch der Verteidigungsminister einen doppelten Guttenberg. Zeit für den Abwasch.
Direkt angegriffen hat er ihn nicht, doch wie Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zum Luftschlag in Afghanistan Stellung nimmt, setzt seinen Amtsvorgänger Franz Josef Jung unter Druck. So sieht Guttenberg "grundsätzlichen Verbesserungsbedarf". Zudem will er die Vorgänge "umfassend bewertet sehen".
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