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Nach fünf Tagen heftiger Kämpfe mit rund 300 Toten herrscht in Teilen des Irak wieder Ruhe. Angeblich habe der Iran dazu beigetragen, dass die Waffen schweigen. Das Nachbarland unterstützt Milizenführer Muktada al Sadr - ein Schiit, dessen Feinde vor allem Schiiten sind.
US-Truppen sind mit einer 10.000 Mann starken Offensive gegen irakische Aufständische vorgegangen. Bei dem Angriff auf die Stadt Bakuba starben nach Militärangaben mindestens 22 Rebellen. Die "Operation Arrowhead Ripper" soll damit jedoch noch nicht beendet sein.
Seit Monaten haben ehemalige irakische Gefangene über Misshandlungen durch die Amerikaner geklagt. Auch Dhia el Schweiri war in Bagdads berüchtigtem Gefängnis Abu Ghraib. Die Erniedrigung durch die US-Soldaten hat er am eigenen Leib erfahren.
Seit rund zwei Wochen hat sich der radikale Schiiten-Prediger al Sadr in einer Moschee in Nadschaf verschanzt. Jetzt scheint er und seine Miliz einen Friedensplan zu akzeptieren.
stern.de-Interview mit dem stellvertretenden irakischen Außenminister Hamed al-Bayati. Er ist gleichzeitig Mitglied des Sciri, dem Höchsten Rat für die Islamische Revolution im Irak.
Bei einem Chlorgasanschlag in der irakischen Stadt Bakuba sind mindestens 35 Menschen getötet worden. Wie Sicherheitskräfte mitteilten, wurden bei dem Anschlag in der Nacht außerdem mehr als 50 Menschen verletzt, einige von ihnen lebensgefährlich.
Die Gefechte der Besatzungstruppen mit irakischen Aufständischen fordern immer mehr Oper. Indes wurden einige ausländische Zivilisten von Milizionären als Geiseln genommen.
Die in Falludscha vereinbarte Waffenruhe dauerte nur eineinhalb Stunden, es wird wieder gekämpft. Weitere sechs Ausländer sollen als Geiseln genommen worden sein.
Schwere Gefechte liefern sich die Amerikaner mit den Anhängern des radikalen Schiitenführers Muktada al Sadr in Nadschaf und Kut. Doch auch die gemäßigten Schiiten sind über die US-Offensive aufgebracht.
Die Lage in der Schiiten-Hochburg Nadschaf spitzt sich zu. Nachdem die Verhandlungen am Wochenende gescheitert sind, scheint eine Eskalation kaum noch zu verhindern zu sein.
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