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Als wäre die Situation nicht schon brisant genug: Zum Jahrestag der Revolution prahlt der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad mit angeblichen Fortschritten beim Atomprogramm. Der Iran werde "definitv Geschichte schreiben und die Welt verändern".
Irans Präsident wehrt sich mit gewohnter Chuzpe gegen die amerikanischen Komplottvorwürfe. Der Terrorismus gehöre den USA, ließ Mahmud Ahmadinedschad verlauten. Barack Obama will Teheran unterdessen weiter in die Isolation zwingen.
Erst Israel, nun die Palästinensergebiete: Bundespräsident Joachim Gauck und seiner Freundin Daniela Schadt werden mit viel Sympathie empfangen. Und sparen nicht an klaren Worten.
Palästinenserpräsident Abbas hat den Antrag auf Vollmitgliedschaft bei den Vereinten Nationen gestellt. Doch in punkto Friedensplan beharren Palästinenser und Israelis auf alten Positionen.
Selten war Israel so isoliert wie derzeit. Heute will Präsident Abbas vor der UN einen Mitgliedsantrag für Palästina stellen. Doch es gibt einen Ort in Israel, wo der Frieden schon funktioniert.
Wird Mahmud Ahmadinedschad von den eigenen Leuten nicht mehr Ernst genommen? Einer Wikileaks-Enthüllung zufolge soll der iranische Präsident auf einer Sitzung von einem hochrangigen Militär geohrfeigt worden sein. Der Grund: Er hatte sich für mehr Pressefreiheit eingesetzt.
75 Millionen Einwohner hat Iran. Das ist Präsident Ahmadinedschad nicht genug: "Das Land kann auch 150 Millionen Menschen ernähren", sagte er. Deshalb empfielt er Mädchen, schon mit 16 statt mit Mitte Zwanzig zu heiraten. Experten warnen vor einem Anstieg der Arbeitslosigkeit.
Die USA und andere westliche Delegationen haben wegen der Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad am UN-Sitz in New York aus Protest den Saal verlassen.
Nun also sind sie da, die neuen Nachbarn: Am Donnerstag landeten zwei Ex-Guantanamo-Häftlinge in ihrer neuen deutschen Heimat. Ende einer Odyssee und Beginn eines neuen Lebens?
Irans Präsident fährt schwere Geschütze auf: Als "Botschafter des Todes" bezeichnete Mahmud Ahmadinedschad eine neue Bomber-Drohne seines Landes. Einen Tag nach der Inbetriebnahme des Reaktors in Buschehr weckt diese Präsentation alte Zweifel am angeblich friedlichen Atomprogramm.
Er soll den Mord an einem Hamas-Führer in Dubai Anfang des Jahres mitvorbereitet haben. Im Juni wurde Uri B. in Warschau gefasst. Jetzt hat Polen den mutmaßlichen Mossad-Agenten an Deutschland ausgeliefert. Hier kann er aber nur wegen Fälschung angeklagt werden.
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