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USA schicken Drohnen und Soldaten

Die französischen Truppen bekommen Unterstützung für ihren Militäreinsatz in Mali: Zusätzlich zu den 100 Soldaten haben die USA mehrere Drohnen im benachbarten Niger stationiert.

  Im Kampf gegen die Rebellen in Mali bekommen die französischen Truppen Unterstützung aus den USA

Im Kampf gegen die Rebellen in Mali bekommen die französischen Truppen Unterstützung aus den USA

Zur Unterstützung der französischen Truppen im westafrikanischen Mali haben die USA mehrere unbemannte Flugzeuge im benachbarten Niger stationiert. Wie ein Regierungsbeamter in Washington am Freitag mitteilte, befinden sich die Drohnen vom Typ Predator auf einem Militärstützpunkt der nigerischen Hauptstadt Niamey, wo etwa hundert Soldaten der US-Luftwaffe stationiert sind. Die Drohnen sollen demnach das Konfliktgebiet in Mali überwachen.

Zuvor hatte Präsident Barack Obama dem Kongress mitgeteilt, weitere 40 US-Soldaten seien im Niger eingetroffen, um die französischen Einheiten in Mali mit Aufklärungsarbeiten zu unterstützen. Den Behörden zufolge sind die Drohnen unbewaffnet und sollen nur dazu eingesetzt werden, Stellungen islamistischer Rebellen in Mali auszukundschaften.

Nach einem Militärputsch im März vergangenen Jahres hatten die von Tuareg dominierte Befreiungsbewegung MNLA und islamistische Gruppen den Norden Malis erobert. Wenige Monate später unterlagen die Tuareg-Kämpfer einer Koalition islamistischer Gruppen. Seit Mitte Januar geht die französische Armee gemeinsam mit den Soldaten der malischen Militärregierung gegen die Rebellen vor. Der Norden Malis birgt Uranvorkommen, ist aber auch reich an Bodenschätzen wie Öl, Gold und Phosphat.

nw/AFP/AFP

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