8. November 2012, 19:59 Uhr

Zweite Amtszeit für die "First Daughters"

Die Wiederwahl Barack Obamas bedeutet für seine beiden Töchter weitere vier Jahre unter Dauerbeobachtung. Sie werden ihre Pubertät im Weißen Haus verbringen. Papa Obama hängt die Hürde für Dates hoch. Von Swantje Dake

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Michelle und ihre Oberarme, Malia und ihr charmantes Lächeln, Sasha und ihre süße Stubsnase - was wäre Mr. President ohne seine Familie? Für den Großteil seines positiven Images sind seine drei Mädels verantwortlich. Sie geben ihm die Chance, seine väterliche, entspannte Seite zu zeigen. Wird ihm doch stets vorgehalten, zu analytisch und nüchtern zu sein.

Mit Barack Obamas Wiederwahl beginnt auch für Malia und Sasha die zweite Amtszeit. Es könnten spannende vier Jahre für die beiden werden. Weniger wegen der außenpolitischen Gesamtsituation und der vertrackten haushaltspolitischen Lage. Malia ist mit ihren 14 Jahren mitten in der Pubertät. Natasha, genannt Sasha, steht mit ihren elf Jahren kurz davor. Und man kann sich als Teenager vermutlich Besseres vorstellen, als in Begleitung von Leibwächtern ein Eis essen zu gehen. Welche Tochter würde nicht die Augen verdrehen, wenn ihr Papa verkündet, der Weg zu einem Date mit seiner Tochter führe nur über ihn. Aber in Malias und Sashas Fall posaunte es der Vater in einem Interview in der Wahlnacht hinaus. "Jeder, der den Mumm hat, sich einer Überprüfung durch den Secret Service zu stellen, verdient es, zu mir vorgelassen zu werden." Eine hohe Hürde für die jungen Männer.

Und das hätten sich die beiden Mädels vor vier Jahren sicherlich nicht träumen lassen. In der Wahlnacht 2008 wirkte das Winken von Malia und Sash noch kindlich unbeholfen. Herausgeputzt wie zum Weihnachtsfestessen standen sie zwischen Mama und Papa auf der Bühne. Seitdem wachsen die beiden unter den Augen der amerikanischen Nation auf.

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