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Es ist geschafft: Nach wochenlangem Tauziehen haben sich die Vetomächte des UN-Sicherheitsrates und Deutschland auf ein gemeinsames Angebot verständigt: Verzichtet der Iran auf die Urananreicherung, winken wirtschaftliche Hilfen. Und obwohl Teheran offenbar nicht einlenken wird, schließt man einen Militärschlag aus.
Weitreichende Handelsbeschränkungen, gestoppte Frachtflüge, eingefrorene Konten, eingeschränkte Reisefreiheiten: Die EU versucht, mit den bisher schärfsten Sanktionen den Iran im Atomstreit in die Knie zu zwingen - ungeachtet von Bedenken aus der Wirtschaft.
Die Geduld des Westens mit dem unberechenbaren Iran ist vorbei: Das Mullahregime hat beim Poker um sein Atomprogramm überreizt, nun drohen härtere Sanktionen - im besten Fall.
Westerwelle zeigte sich nach dem Treffen mit dem iranischen Außenminister Mottaki enttäuscht und ist bereit notfalls eine "härtere Gangart" einzuschlagen.
Der Iran hält die internationale Staatengemeinschaft im Atomstreit mit neuen Forderungen weiter hin. Außenminister Manuchehr Mottaki konfrontiert den Westen mit Bedingungen für im Ausland angereichertes Uran. Sein deutscher Amtskollege Guido Westerwelle reagiert gereizt.
Außenminister Steinmeier sieht nach dem jüngsten Geheimdienstbericht zum Atomwaffenprogramm des Irans Chancen, die Verhandlungen neu zu beleben. US-Präsident George W. Bush hält den Iran aber weiter für eine Gefahr. Deshalb halte er sich alle Optionen offen.
Nach dem Scheitern der Krisengespräche mit dem Irak hat der türkische Ministerpräsident Erdogan nun offen mit dem Einmarsch ins Nachbarland gedroht. Die USA wollen dennoch nicht gegen die kurdischen Rebellen im Irak vorgehen.
Das erste hochrangige diplomatische Treffen seit 27 Jahren zwischen den USA und dem Iran ist vorbei. Die wirklich problematischen Themen wie Irans Atomprogramm wurden ausgegangen. Einziges Thema des "sachlichen Gesprächs": der Irak.
Als Antwort auf die Unnachgiebigkeit Teherans im Atomstreit hat der Weltsicherheitsrat seine Sanktionen gegen den Iran einstimmig verschärft. Das Land hat angekündigt, dem Druck standzuhalten. Die USA denken bereits an eine dritte Resolution
Die Internationale Atomenergiebehörde hat die Veröffentlichung ihres Berichts über die iranischen Atomaktivitäten um einen Tag auf Donnerstag verschoben. Was vermutlich drinsteht, sickert aber schon durch: Der Iran tue offenbar das Gegenteil von dem, was gefordert wurde.
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Manutschehr Mottaki ist ein iranischer Politiker und der heutige Außenminister seines Landes. Mottaki wurde 2005 von Präsident Mahmūd Ahmadī-Nežād als Außenminister nominiert. Er gilt als Kritiker der Verhandlungen mit der EU über das iranische Atomprogramm und bekräftigte wiederholt den Anspruch seines Landes auf die friedliche Nutzung der Kernenergie. Mottaki eröffnete am 11. Dezember 2006 in Teheran eine sogenannte Holocaust-Konferenz, die als ein gegen Israel gerichtetes Propaganda- und P...
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