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Sarah Palin, die Vize-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, begeistert das Publikum - solange es eh republikanisch wählen wollte. Andere Wähler verschreckt sie dagegen. Selbst innerhalb der McCain-Kampagne wächst der Missmut: Palin hat sich zur Karikatur einer Vize-Präsidentin entwickelt.
Immer neue Gerüchte machen die Runde, ein Ende ist nicht in Sicht: Enthüllungsgeschichten über die republikanische Vizekandidatin Sarah Palin beherrschen die US-Medien. John McCain wittert eine Kampagne liberaler Journalisten. Sein Schmusekurs mit der Presse ist Geschichte.
Es klingt wie eine Posse, für John McCain ist es bitterer Ernst. Binnen einer Woche hat sich die zunächst bejubelte Wahl Sarah Palins zur Stellvertreterin als möglicher Flop erwiesen. Wegen der Schwangerschaft ihrer Tochter - aber nicht nur deswegen. Die Zweifel an McCains Urteilskraft wachsen.
Mit Sarah Palin als Vizepräsidentschaftskandidatin überraschte McCain selbst Insider - und befriedigt damit die religiöse Rechte.
Nur drei Tage nach ihrer Nominierung als Kandidatin für das Vizepräsidentenamt hat Sarah Palin bestätigt, dass ihre 17-jährige Tochter Bristol schwanger ist. Pikant: Die 44-jährige US-Republikanerin gilt als stramm konservativ und strikte Abtreibungsgegnerin.
Er hat verloren, und er hat in Ehren verloren. John McCains Auftritt nach seiner Niederlage war der beste seines Wahlkampfs. Doch er zeigte auch, wie sehr McCain das Gestern der Republikaner verkörpert - anders als seine Vizekandidatin, die ahnungslose Sarah Palin.
Wann wusste der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain was über seine Vize Sarah Palin? Haben seine Berater bei der Prüfung der Kandidatin versagt? Oder setzte McCain bewusst auf Risiko?
Es war ein historischer Sieg und er war überwältigend: Barack Obama hat John McCain haushoch geschlagen und wird als erster schwarzer Präsident ins Weiße Haus einziehen. In seiner bewegenden Siegesrede vor Hunderttausenden Anhängern in Chicago sagte Obama, der Wandel sei nach Amerika gekommen.
Wer wird das Rennen machen: Barack Obama oder John McCain? Nicht nur äußerlich unterscheiden sich die beiden US-Präsidentschaftskandidaten. Ob Finanzkrise oder Irakkrieg: stern.de stellt die Positionen des Demokraten und des Republikaners zu den wichtigsten politischen Themen vor.
John McCain ist wütend: Sein Kampagnenchef Steve Schmidt lässt den Präsidentschaftskandidaten nicht gut aussehen. Schmidt, der massige Mann mit dem Spitznamen "The Bullet", kämpft nicht mehr für McCain - sondern gegen Obama. Und dabei sind ihm alle Mittel recht. Ein Porträt.
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