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Der designierte libanesische Ministerpräsident Nadschib Mikati hat den Vorwurf zurückgewiesen, "der Mann der Hisbollah" zu sein.
Der umstrittene Kandidat der radikalislamischen Hisbollah, Nadschib Mikati, ist zum neuen Regierungschef des Libanon berufen worden.
Der designierte libanesische Ministerpräsident Najib Mikati hat nach einem fast fünf Monate währenden Machtvakuum am Montag die Bildung einer neuen Regierung angekündigt. Damit erhält der Libanon zum ersten Mal eine von der pro-iranischen, schiitischen Hisbollah dominierte Regierung ohne maßgebliche Beteiligung pro-westlicher Kräfte.
Zehntausende Menschen sind am Sonntag in Beirut auf die Straße gegangen, um gegen die islamistische Hisbollah zu protestieren.
Der scheidende libanesische Regierungschef Saad Hariri hat am Montag erklärt, die Opposition gegen die neue Regierung von Ministerpräsident Nadschib Mikati führen zu wollen.
Die arabische Welt steht in Flammen: Tunesien, Ägypten, Jordanien - überall wanken die Regierungen. Und mittendrin Israel. Dort geht die Angst um, Iran und die Hamas könnten am Ende die Gewinner sein.
Nach der Ernennung des von der radikalislamischen Hisbollah unterstützten Kandidaten Nadschib Mikati zum neuen libanesischen Regierungschef befürchten die USA eine Verschlechterung ihrer Beziehungen zu Beirut.
Vor der mit Spannung erwarteten Nominierung eines neuen Regierungschefs im Libanon sind tausende Menschen zur Unterstützung des amtierenden Ministerpräsidenten Saad Hariri auf die Straße gegangen.
Wenige Tage nach den ersten Parlamentswahlen ohne syrischen Einfluss, ist im Libanon der syrienkritische Journalist Samir Kasir bei einem Anschlag ums Leben gekommen.
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